23/11/2016
Bat-Mizwa am vorletzten Schabbat
„In der heutigen Tora-Lesung L**h lechá haben wir viel über Awraham Awinu gelesen. Ganz zu Beginn der Paraschá wird der erste Mensch, der je auf G‘‘ttes Stimme hörte, aufgefordert, weit weg zu ziehen („1 Und der HERR sprach zu Abram: Geh aus von deinem Land und von deiner Verwandtschaft und von deines Vaters Hause in das Land, das ich dir zeigen will!...“). Er soll mit seiner Familie aufbrechen, um in der weiten Ferne das Land zu finden, das HaSchem ihm zeigen wird“, trägt F. vor. Sie feiert heute in der Jüdischen Gemeinde bei uns ihre Bat Mizwa. Sie fährt fort in ihrer Rede: “Ich frage mich selbst, ob ich denn auch so mutig wäre! ,,,,,Darin ist Awraham Awinu für uns ein großes Vorbild. Er vertraut HaSchem so sehr, dass er nicht zögert. Er packt alles zusammen und zieht los! ….So möchte ich auch sein! G‘‘t vertrauen und dann auch tun, was Er von mir erwartet! Durch meine Bat-Mizwa fühle ich mich aber auch schon ein wenig wie Awraham mit Sarah – auch ich breche heute auf: In ein mir noch unbekanntes Land. Das Land des Erwachsen-Seins! Möge HaSchem mich dabei beschützen und mich immer auf meinem Lebensweg begleiten!“ F, bedankt sich dann bei allen, die sie bisher begleitet und beschützt haben: Bei ihren Eltern, ihrer Schwester, Großeltern, Mitschülern aus der Religionsklasse. Bei der Gemeinde, beim Herrn Rabbiner und bei denVorsitzenden, dass sie heute ihre Bat-Mizwa so schön feiern kann. Sie schließt ihre Ansprache mit den Worten: „Mögen wir alle, kol amcha Jisra’el, das ganze Wolk Israel, beschützt in Frieden leben. Am Jisra’el chaj!“ Bei gutem Essen und mit Kuchen, Obst und Kaffee beschließen wir die heutige wunderbare Bat-Mizwa-Feier.