Ortsgemeinde Strohn

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13/10/2025

Die Ortsgemeinde Gillenfeld hat den Strohner Gemeinderat zur Baumpflanz-Challenge nominiert und dieser lies nun (die) Spaten sprechen.
Challenge accepted!

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14/06/2023

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Alte Luftbildaufnahme
19/03/2022

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Ein Stück Heimatgeschichte(veröffentlicht am 11.01.2022 im Trierischen Volksfreund)https://www.volksfreund.de/region/vul...
12/01/2022

Ein Stück Heimatgeschichte
(veröffentlicht am 11.01.2022 im Trierischen Volksfreund)

https://www.volksfreund.de/region/vulkaneifel/mord-an-familie-krones-auf-der-sprinker-muehle-vor-225-jahren_aid-65199469

Kriminalgeschichte

Tatort Vulkaneifel: Als eine Müllerfamilie Opfer einer Räuber­bande wurde

Es war ein brutaler Mord, der vor 225 Jahren auf der Sprinker Mühle bei Mückeln (Vulkaneifel) geschah. Der Täter war der berüchtigte Anführer einer Räuberbande, die in der Region tätig war. Wie es mit der Bande nach dem Mord weiter ging.

Auf der Koblenzer Festung Ehrenbreitstein war eine Ausstellung mit dem Titel „Räuber – 7000 Jahre Tatort Mittel­rhein“ zu sehen. Ausgehend von der Jungsteinzeit dokumentierte sie Raubüberfälle, Marodeure und große Räuber­banden des 17. bis 19. Jahrhunderts bis hin zur aktuellen Banden- und Raub­kriminalität. Dabei wurde für jede Epoche der Frage nachgegangen, wie die jeweiligen Täter heute zu bewerten sind.

Es war die Zeit, in der die Eifel nach dem Ausbruch der Französischen Revolution 1789 von politischen und sozialen Wirren erschüttert wurde. Die alte feudale Gesellschafts­ordnung gab es nicht mehr. Eine neue Regierungs­form war noch nicht etabliert. Also eine Zeit, in der Übergriffe von Soldaten oder Überfälle räuberischer Wege­lagerer kaum verfolgt wurden.

Als ein besonders grausames Beispiel von vielen wird der „Mord auf der Sprinker Mühle“ erwähnt, der selbst heute noch Gemüter erregt. Diese Mühle liegt etwa drei Kilometer von der Gemeinde Strohn im Kreis Vulkaneifel entfernt. Dort ereignete sich im Spätsommer 1796 Entsetzliches, dem die Müller­familie Krones zum Opfer fiel.

Johann Krones hatte um 1769 Maria Bell aus Strohn geheiratet. Aus der Ehe gingen zwölf Kinder hervor – nicht neun, wie verschiedentlich angegeben. Dann kam der verhängnisvolle Abend des 23. August 1796, ein Dienstag.

Johann Schiffmann aus dem Mosel­ort Reil, auch Tuchhannes gerufen, war Anführer einer skrupellosen Bande, die von Raub, Überfällen, Erpressungen und Tätlichkeiten lebte. Er war vor wenigen Tagen mit dem Müller Krones an­einandergeraten, weil dieser ihn aufgefordert hatte, Schulden bei ihm zu begleichen. Zusammen mit Hans Bastian Nikolai, Grobschmied auf Krinkhof, Richard Bruttig, Metzger aus Bad Bertrich und Jacob Krämer, genannt „Iltis Jacob“, der auf dem Trautzberger Hof bei Strohn lebte, klopfte Schiffmann in jener Nacht an die Tür der Mühle. Der Müller öffnete. Tuchhannes schlug sofort derart heftig auf den Mann ein, dass dieser tot zu Boden fiel.

Die Müllerin Maria, nur mit dem Nachthemd bekleidet, flehte weinend um ihr Leben. Vergeblich, sie wurde brutal erschlagen. Sohn Matthias Joseph, sieben Jahre alt, wurde in seinem Bett erstochen. In einer Stube des Ober­geschosses lag die 23-jährige Anna Maria, getötet durch sieben Messerstiche in den Rücken. Ihr Bruder Gerhard überlebte schwer ver­wundet, nachdem er im Schlaf überrascht worden war. Er hatte schwere Kopfverletzungen, mehrere Zähne waren ihm ausgeschlagen, ein Finger abgeschnitten und seine Zunge gespalten worden.

Zeugen dieser Morde fanden sich nicht. Der misshandelte Gerhard schwieg aus panischer Angst, die Mörder­bande könne zurückkommen und ihn mit dem Rest der Familie noch umbringen.

Nach jahrelanger Suche wurden nahezu alle Mitglieder der Moselbande verhaftet, auf deren Konto noch weitere Verbrechen gingen. Darunter die Morde an einem französischen Fuhrknecht bei Ürzig und an Theodor Mungel aus Waldkönigen Am 1. September 1799 kamen sie in Koblenz vor Gericht. Bereits zehn Tage später sprachen die Ge­schworenen ihre Urteile. Sie lauteten sechsmal auf Tod, sechsmal auf langjährige Galeeren­strafe und einmal auf Frei­spruch. Die Todesurteile wurden am 17. Dezember 1799 in Koblenz auf dem Klemens­platz mit der Guillo­tine vollstreckt – unter anderem an Richard Bruttig und Jacob Krämer. Hans Bastian Nikolai wurde im Herbst 1801 hingerichtet.

Gegen Tuchhannes war zwar in Abwesenheit auch die Todesstrafe erkannt worden, aber er war nach Lothringen geflüchtet. Nach langer Suche verhaftete ihn dort der Brigadier Saal aus Wittlich und brachte ihn nach Koblenz. In der Rhein-Mosel-Stadt sprach das Gericht gegen Johann Schiffmann am 19. Juni 1802 ebenfalls die Todesstrafe aus. Die damalige Presse schrieb, er habe am Tag seiner Hinrichtung einige Gläser Wein getrunken und sei dann lachend und ohne Schuld­bewusstsein zum Schafott geschritten.

Schiffmann war der letzte der Sprinker Mörder. Mit ihm war die Moselbande endgültig zerschlagen und trat nie mehr in Erscheinung. Der schwer verletzte Gerhard Krones ergriff später den Beruf des Zimmermanns und heiratete zweimal. Er starb am 13. November 1855 im 78. Lebensjahr und wurde in Strohn beerdigt.

Die Sprinker Mühle steht mittlerweile still, befindet sich in Privatbesitz und ist hervorragend restauriert. Stille Friedlichkeit am sanft gleitenden Alfbach, und nichts er­innert dort mehr an die Bluttat vor 225 Jahren.

Es war ein brutaler Mord, der vor 225 Jahren auf der Sprinker Mühle bei Mückeln (Vulkaneifel) geschah. Der Täter war der berüchtigte Anführer einer Räuberbande, die in der Region tätig war. Wie es mit der Bande nach dem Mord weiter ging.

Eröffnung unserer Dorfkneipe,Was Lange währt, wird endlich gut. Schon im vergangenen Jahr war für die Eröffnung unserer ...
26/10/2021

Eröffnung unserer Dorfkneipe,
Was Lange währt, wird endlich gut. Schon im vergangenen Jahr war für die Eröffnung unserer Dorfkneipe (Gasthaus zur Strohner Schweiz) alles vorbereitet. Viele Freiwillige haben geholfen die Renovierung voranzutreiben und die Auflagen der Behörden zu erfüllen. Leider kam uns hier wie in allen anderen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens, Corona dazwischen. Jetzt ist es soweit und wir sehen erstmalig die Möglichkeit, trotz der allgemein bekannten Auflagen diesen gemeinsamen Abend durchzuführen. Am Samstag den 30. Oktober ab 19:00 Uhr eröffnen wir unsere Dorfkneipe für unsere Bürgerinnen und Bürger und laden Sie recht herzlich dazu ein. Wir freuen uns dieses Angebot zukünftig in regelmäßigen Abständen anbieten zu können. Bitte einen Impfnachweis mitbringen, da auch hier die Auflagen der Corona Verordnung RLP gelten.
Bis am Samstag Ihr
Heinz Martin, Ortsbürgermeister

26/09/2021

Am 27. Oktober um 20.11 Uhr findet in der Gaststätte Haus Neumann die Jahreshauptversammlung des KV Strohna Hohna e.V. statt.

20/02/2021

Kannst du dir vorstellen wie es sich anfühlt neben einer 120 Tonnen schweren, 6 Meter hohen Lavabombe zu stehen?
Nein?
Es ist beeindruckend!
Schau‘ doch mal bei der Lavabombe in Strohn vorbei.

Kleiner Tipp: Die Strohner Schweiz bietet sich super für eine Wanderung durch die Ur-Natur an 🥾

📷 GesundLand Vulkaneifel/Dominik Ketz

❄️Winterlicher Anblick auf’s Trautzberger Maar❄️
04/01/2021

❄️Winterlicher Anblick auf’s Trautzberger Maar❄️

„Ein Funken Hoffnung“ lautet das Motto unter dem Landwirte mit leuchtenden Traktoren auch durch Strohn rollen. Eine wirk...
05/12/2020

„Ein Funken Hoffnung“
lautet das Motto unter dem
Landwirte mit leuchtenden Traktoren auch durch Strohn rollen.
Eine wirklich tolle Aktion der Bewegung
„Land schafft Verbindung“.

Vielen Dank für euren Besuch hier bei uns in Strohn und weiterhin viel Spaß bei eurer weiteren Stationen.

Adresse

Zur Schweiz 2
Strohn
54558

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