MZ-Jugendreporter

MZ-Jugendreporter Kontaktinformationen, Karte und Wegbeschreibungen, Kontaktformulare, Öffnungszeiten, Dienstleistungen, Bewertungen, Fotos, Videos und Ankündigungen von MZ-Jugendreporter, Sandweg 77, Steinfurt.

Wir MZ-Jugendreporter sind eine Gruppe bestehend aus 18 Mitgliedern, die für jeden Samstag eine eigene Seite in der Münsterschen Zeitung gestalten.Die Jüngsten aus der Gruppe sind 10 Jahre alt, die Älteste 18 Jahre.

Hilfe für Alleinerziehende leisten, den Tod in bunten Farben feiern und das Leben genießen – so könnten wir das Leben vo...
12/11/2016

Hilfe für Alleinerziehende leisten, den Tod in bunten Farben feiern und das Leben genießen – so könnten wir das Leben von Fiederike (Freddy) Schmieding in Mexiko zusammenfassen. Für euch und die Jugendreporterseite schreibt sie Tagebuch. Hier ihre Eindrücke aus den ersten drei Monaten in Mittelamerika.

Ende Juli: Große Vorfreude

Ich merke: die Zeit rennt. In einem Monat werde ich schon in Mexiko gelandet sein und in Ocotlán ein neues Zuhause finden.
Ocotlán liegt am Laguna de Chapala, dem größten See Mexikos. Hier werde ich einen Freiwilligendienst beim DIF Ocotlán absolvieren. Hier werden Kinder im Alter von sechs Monaten bis zu sechs Jahren betreut, wenn ihre jungen, alleinerziehenden Mütter studieren oder arbeiten (müssen). Der DIF ist also Kindergarten und Vorschule zugleich. Wenn ich nicht gerade irgendwo unterwegs bin oder arbeite, werde ich bei meiner Gastfamilie sein. Vor meiner Abreise nach Mexiko werde ich in Hattingen noch ein zehntägiges Vorbereitungsseminar absolvieren. Und dann ist es endlich so weit: meine Zeit in Mexiko beginnt!

Ende August: Entspannung und Essen in üppiger Form
Die ersten fünf Tage meiner Zeit in Mexiko sind nun vergangen und es gibt so viele neue Eindrücke, die ich erst mal verarbeiten muss.

Die ersten beiden Nächte habe ich in Puebla, einer Großstadt nahe Mexiko City verbracht. Hier habe ich mir in der Wohnung einer jungen Mexikanerin mit einer Freiwilligendienstleistenden aus Finnland eine Luftmatratze geteilt.

Puebla ist eine so schöne, bunte Stadt, in der wir schon mexikanisch essen waren und ich kann sagen: es ist ganz anders als das, was wir in Deutschland als mexikanisches Essen kennen. Kein Chilli con carne, keine überfüllten Tacos mit viel Gemüse. In Puebla scheinen so eine Art Dönerbuden sehr populär zu sein, dort gibt es dann Trotillas mit Dönerfleisch. Dieses kommt aber leider an das, das wir in Deutschland kennen, nicht ran.
In Puebla waren wir dann drei Tage in einem so genannten Ankunftscamp. Hier wurde mein Jetlag nicht besser, sondern von Tag zu Tag schlimmer, weil das Programm so eng gestrickt war das es eigentlich keine Freizeit gab.

Gleichzeitig gab es die Chance, mexikanische Essgewohnheiten genauer kennen zu lernen: ein Mittagessen als 4-Gänge-Menü ist offenbar die Regel: es gibt meist viel Fleisch und Ei sowie süßes Gebäck. Außerdem gibt es hier viele leckere Früchte und frisch gepresste Säfte.

Und auch das war schnell klar: die Menschen in Mexiko sind sehr nett und hilfsbereit, man fühlt sich nie allein gelassen und es wird viel gelacht. Man merkt einfach, dass die Leute sehr entspannt sind.

Im Anschluss an das Camp stand dann eine zehnstündige Busfahrt in meine neue Heimat an. In meiner Gastfamilie angekommen, fand ich ein Haus mit Garten und vielen Früchten vor. Der ältere Gastbruder ist so alt wie ich und sehr nett. Er hat mir schon die Stadt gezeigt und hilft mir bei allen erdenklichen Fragen geholfen. Ich glaube, mein jüngerer Gastbruder (15) ist etwas schüchtern, er redet nicht wirklich mit mir - wahrscheinlich muss er noch auftauen. Die Gastmutter ist sehr herzlich und unkompliziert. Zunächst werde ich die Sprachschule besuchen und in drei mit meinem Projekt starten.

Ende September: Als Jesus erschien

Ende September fand in meiner neuen Heimat Ocotlán eine große Feier statt: mit großer und farbenfroher Parade, Live-Musik und unter Beteiligung der gesamten Bevölkerung. Gefeiert wird, dass Jesus vor vielen Jahren über dem Himmel von Ocotlán erschienen sein soll, was als großes Wunder angesehen wird. In der Stadt gibt es neben der Kirche ein großes Denkmal, das Jesus am Kreuz zeigt und dessen Erscheinung darstellt.

Erschienen sein soll Jesus hier am 3. Oktober 1847 im Vorfeld eines starken Erdbebens. Deshalb wird alljährlich vom 21. September bis zum 3. Oktober in der Stadt groß gefeiert: mit Jahrmarkt, täglichen Feuerwerken, die sich anhören, als würden Bomben einschlagen und vielem mehr.

Teil II folgt morgen hier...

"Spielen auf Sand- statt Schuldenbergen" - heute auf der Jugendreporterseite in der MZ: das große Interview mit Bürgerme...
08/10/2016

"Spielen auf Sand- statt Schuldenbergen" - heute auf der Jugendreporterseite in der MZ: das große Interview mit Bürgermeisterin Claudia Bögel-Hoyer nach ihrem ersten Jahr im Amt.

Spannungen zwischen Bevölkerungsgruppen, Anschläge und Grenzkontrollen - Unbeschwertheit sieht wohl anders aus. Jugendre...
29/05/2016

Spannungen zwischen Bevölkerungsgruppen, Anschläge und Grenzkontrollen - Unbeschwertheit sieht wohl anders aus. Jugendreporter Dija Daka verbringt immer wieder Zeit in Palästina, im Gaza-Streifen - eine Region, die nicht zur Ruhe kommt.

Heute berichtet er über ein Land, in dem die Menschen vor allem eines nicht verloren haben: ihre Lebensfreude...

Das solltet ihr nicht verpassen:Poetry Slam im Kino Steinfurt am Freitagabend (13. Mai). Auf der Bühne dabei: MZ-Jugendr...
12/05/2016

Das solltet ihr nicht verpassen:

Poetry Slam im Kino Steinfurt am Freitagabend (13. Mai). Auf der Bühne dabei: MZ-Jugendreporterin Johanna Schelp. Beginn ist um 19.30 Uhr, Einlass ab 19 Uhr. Sichert euch noch schnell Karten: im Netz www.kino-steinfurt.de oder an der Abendkasse!

Heute in der MZ: eine ganze Seite über die Wilmsberger Tanzgarde(n)! Jugendreporterin Hannah Stegemann - selbst Teil der...
30/04/2016

Heute in der MZ: eine ganze Seite über die Wilmsberger Tanzgarde(n)! Jugendreporterin Hannah Stegemann - selbst Teil der Juniorengarde - hat sich hinter den Kulissen umgeschaut, Trainerinnen und Tänzerinnen interviewt und eine echt farbenfrohe Seite gezaubert...

Da sind sie: die Jugendreporter 3.0! Am vergangenen Samstag hatten sie Premiere mit ihrer ersten, eigenen Seite in der W...
18/02/2016

Da sind sie: die Jugendreporter 3.0! Am vergangenen Samstag hatten sie Premiere mit ihrer ersten, eigenen Seite in der Wochenendausgabe der Münsterschen Zeitung.
Fast acht Jahre gibt es die Jugendreporterseite mittlerweile schon - Hannah, Annika, Laura, Lisa und Tim übernehmen nun das Ruder in der Redaktion. Seid gespannt und voller Neugier auf die Themen, die sie euch präsentieren werden!

Wie trist muss eigentlich Deine Welt sein, wenn Du nicht sehen kannst? Wenn Du auch nicht sprechen kannst, nicht sagen k...
24/10/2015

Wie trist muss eigentlich Deine Welt sein, wenn Du nicht sehen kannst? Wenn Du auch nicht sprechen kannst, nicht sagen kannst, was Du willst oder auch nicht willst – muss Dich das nicht unendlich traurig machen? Gibt es eigentlich die Chance, das Leben unter solchen Vo-raussetzungen zu genießen? Spaß und Freude zu empfinden? Alle Antworten, die ich auf diese Fragen gegeben hätte, bevor ich Luke kennengelernt habe, müsste ich heute zurück-nehmen. Und vermutlich müsste ich mich dringend mal bei Luke bedanken. Denn er hat mich eine andere Sicht, einen anderen Blickwinkel einnehmen lassen. Ich weiß: ich habe gelernt, bewusst zu sehen. Gelernt habe ich es von Luke – einem jungen Mann, der selber nicht sehen kann…

Wann immer ich Luke im Herstferienspaß begegnet bin, strahlte er unbändige, grenzenlose Freude aus: er hüpft freudig umher, genießt es offenbar, andere Menschen zu treffen und mit ihnen Kontakt aufzunehmen. Ich beobachte, dass Luke nicht beliebig agiert, wenn er sich jemandem anvertraut. Ich erlebe, dass Luke bewusst überprüft, mit wem er es zu tun hat, wem er sich zuwendet und wem er das Glück beschert, sich Zeit zu nehmen für gemeinsame Unternehmungen. Es ist nicht mein erster Ferienspaß, nicht meine erste Begegnung mit Luke, dem Herzensbrecher.

Der Herbstferienspaß 2015 ist aber eine Zeit, die ich als anstrengender empfinde als Angebote in den Vorjahren. Vermutlich liegt dies daran, dass ich spüre, dass weniger Schultern da sind, auf denen die Verantwortung für ein Gelingen der Aktion liegt und meine hierzu gehören. Wir als ehrenamtliches Team, das für ein Gelingen der Zeit mit fast 100 Kindern verantwortlich ist, waren schon mal besser aufgestellt: mit mehr Leuten, die sich der besonderen Verantwortung bewusst waren. In diesem Jahr zähle auch ich schon zu den erfahrenen Kräften. Zu denen, die mit Überblick agieren sollen. Die Kritikfähigkeit und Offenheit für Verbesserungsvorschläge meiner Mitstreiter beeindruckt mich: ich kann Hinweise geben, meine Tipps werden aufgegriffen, meinen Vorschlägen wird gefolgt. Dadurch gewinne ich die Gewissheit, dass für Alle gut gesorgt ist und Menschen wie Luke die erforderliche Aufmerksamkeit genießen können.

Luke nämlich möchte möglichst viel vom abwechslungsreichen Programm mitbekommen. Hin und wieder möchte er sich auch eine Auszeit vom Ferienspaß-Trubel gönnen und nur im Nebenraum entspannen. Um anschließend wieder voll durchzustarten: beim Tanz, im Getummel oder an der frischen Luft. Der Herbstferienspaß ist in jedem Jahr wieder eine Erfahrung, die lange nachwirkt und beeindruckende Eindrücke hinterlässt: mal ist es Khira Rensmann, die mit ihrem Gesang bei unserer Ab-schlussparty für Gänsehaut sorgt, es können aber auch die Tänzer, die Komiker oder die Improvisationskünstler sein. Für großes Gelächter haben sie alle gesorgt!

Luke treffe ich hoffentlich schon bald wieder – denn ihm bin ich für vieles dankbar. „Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für das Auge unsichtbar“, heißt es im „Kleinen Prinzen“. Heute weiß ich, was damit gemeint ist… Danke, Luke!

Für Waisenhaus, SV und Jugendbeteiligung – Votet für Cliff!www.deutscher-engagementpreis.deMZ-Jugendreporter: Cliff, Du ...
23/10/2015

Für Waisenhaus, SV und Jugendbeteiligung – Votet für Cliff!

www.deutscher-engagementpreis.de

MZ-Jugendreporter: Cliff, Du bist nominiert für den deutschen Engagementpreis. Das ist nicht Deine erste Nominierung in diesem Bereich, oder?

Cliff Onkoro: „Im Rathaus wurde vor einigen Monaten der Steinfurter Jugend-Engagement-Preis verliehen, diesen haben neben mir auch andere bekommen. Einige der Preisträger wurden anschließend nominiert für den deutschen Engagementpreis, über den nun die Bürger abstimmen.

MZ-Jugendreporter: Warum glaubst Du, sollten die Menschen Dir ihre Stimme geben?

Cliff Onkoro: „Ich investieren viel Zeit in ehrenamtliche Arbeit, diese Zeit liebe ich und möchte ich weiterhin investieren. Mir reicht eigentlich schon die Anerkennung für diese Arbeit, welche ich schon bekomme. Ich möchte in meinem jungen Alter schon etwas in der Welt verändern. Aber ich packe es auch an: ich starte musikalische Projekte für Waisenkinder in dem Heimatdorf meiner Mutter in Afrika, versuche die Stimme meiner Mitschüler als Schülervertreter zu vertreten und versuche mehr Jugendliche für das Ehrenamt zu begeistern, was bisher auch ganz gut geklappt hat. Ich mache all diese Dinge, weil sie mir Spaß machen.“

MZ-Jugendreporter: Was ist dein Ansporn dafür, dass du dich ehrenamtlich engagierst?

Cliff Onkoro: „Jeder Mensch hat irgendetwas, was ihn anspornt: die Familie, Schule, Sport …. Bei mir ist es das Lächeln, das mir begegnet, wenn ich anderen helfen konnte. Zu sehen, was ich geschafft habe, was eben mehr Sinn macht, als jeden Tag Nachhause zu kommen und sich vor die Konsole zu setzen. Ich möchte Abenteuer erleben, Menschen kennen lernen, Geschichten erzählen können.“

MZ-Jugendreporter: Cliff, was würdest du mit dem Geld machen, wenn Du den Publikumspreis gewinnen würdest?

Cliff Onkoro: „10.000 Euro sind sehr viel Geld. Ich würde einen Teil des Geldes an meine Schule Spenden, dieses Geld soll für die Sanierung der Toiletten benutzt werden. Einen weiteren Teil werde ich dem Waisenhausprojekt meiner Mutter in Nigeria spenden. Außerdem möchte ich die Jugendbeteiligung in Steinfurt unterstützen und Jugendtreffs (Arbeitskreise, Treffen, jugendpolitische Organisationen, OT-Heim) und meine Sportvereine. Ein weiterer Teil meines Gewinns würde der Steinfurter Tafel zu Gute kommen. Außerdem möchte ich noch die Messdienerschaft St. Nikomedes unterstützen und die ´Awo-Ommama Community in Germany` ein Verein mit Leuten aus unserem Nigerianischen Stamm in Deutschland, der sich regelmäßig trifft, um soziale Projekte in Nigeria zu starten. Was überbleibt soll meinem alten Kindergarten, St. Joseph zu Gute kommen für neue sportliche Geräte und meiner alten Grundschule, der Marienschule.“

MZ-Jugendreporter: Welche Ziele strebst du noch an und was wünscht du dir für die Zukunft?

Cliff Onkoro: „Was in Zukunft kommt, weiß ich noch nicht genau. Ich möchte auf jeden Fall später bei Entwicklungsinitiativen in Nigeria helfen. Ich möchte mich aber auf jeden Fall weiter politisch engagieren, denn das ist einfach geil!!! Sportlich möchte ich weiter machen beim Fußball, Handball und als Fußballschiedsrichter.“

Verena Hölscher kämpft für den DJK – Stimmt jetzt noch schnell für sie ab! www.deutscher-engagementpreis.deMZ-Jugendrepo...
21/10/2015

Verena Hölscher kämpft für den DJK – Stimmt jetzt noch schnell für sie ab! www.deutscher-engagementpreis.de

MZ-Jugendreporter: Verena, was genau ist der deutsche Engagementpreis, für den Du nominiert bist?

Verena Hölscher: „Der Engagementpreis ist ein Preis für ehrenamtliche Bürger und Bürgerinnen, die sich für das Wohl anderer einsetzten. Der Initiator und Träger ist das Bündnis für Gemeinnützigkeit. Es gibt fünf Kategorien, in der jeweils ein Bewerber von der Jury als Gewinner ausgewählt wird und somit 5.000 Euro gewinnen kann. Die übriggebliebenen 400 Bewerber und somit auch ich, wurden für den Publikumspreis nominiert und haben die Chance auf den Gewinn von 10.000 Euro.“

MZ-Jugendreporter: Wie bist du Nominierte für den deutschen Engagementpreis geworden?

Verena Hölscher: „Mein Trainer Eiki hatte mich für den Ehrenamtspreis für Jugendlich in Steinfurt-Borghorst ins Rennen geschickt, den ich dann mit drei anderen in der Kategorie Sport gewonnen habe. Plötzlich kam ganz unerwartet ein Haufen an Post aus Berlin für mich an. Nichtsahnend, überrascht, ein bisschen überfordert aber trotzdem mit großer Freude öffnete ich die Post und las, dass ich von meiner Stadt Steinfurt für den deutschen Engagementpreis vorgeschlagen worden bin. Trotz anfänglicher Zweifel, aber letztendlich auch mit Gedanken an meinen Verein - eine große Chance für den relativ kleinen Verein wie den DJK Borghorst – habe ich meine Unterlagen eingereicht.“

MZ-Jugendreporter: Warum solltest gerade Du den Preis gewinnen?

Verena Hölscher: „Weil ich finde, dass der Spaß am Sport mehr gefördert werden sollte, da dieser häufig neben der Schule immer mehr in den Hintergrund rückt. Durch den Sport könnte man nicht nur den Ausgleich für sich selbst finden, sondern zusätzlich auch noch soziale Kontakte fördern - gerade auch beim Teamsport Volleyball. Dies alles möchte ich unterstützen und ich denke, dass die 10.000 Euro dem DjK OT Borghorst dabei weiterhelfen können.“

MZ-Jugendreporter: Was ist dein Antrieb, sich ehrenamtlich zu engagieren?

Verena Hölscher: „Ich habe einfach sehr viel Spaß an der Arbeit mit Jugendlichen und Kindern. Für mich ist es neben meiner eigentlichen Arbeit ein toller Ausgleich, um einfach mal abschalten zu können. Das planen von Trainingseinheiten als Trainerin der A-Jugend, das Aushelfen in den jüngeren Mannschaften, die Aufgabe als Jugendwartin und Ansprechpartnerin im Vorstand, die Planung von Aktionen wie Mannschaftsfahrten oder das Sommerfest, die Fahrten zu Spieltagen am Wochenende und das Besuchen von Vorbereitungsturnieren macht mir extrem viel Spaß!“

MZ-Jugendreporter: Was würdest du mit dem Geld machen, wenn Du den Preis gewinnst?

Verena Hölscher: „Ich möchte gerne dem ganzen Verein DJK Borghorst etwas Gutes damit tun und das Geld in etwas investieren, wovon alle etwas haben. Eine Vereinsfahrt fände ich optimal, um das Gemeinschaftsgefühl zu fördern und den Zusammenhalt zu stärken. Zusätzlich könnte man vielleicht kleinere Ausflüge organisieren oder auch eine neue Garnitur an Trikots besorgen.“

MZ-Jugendreporter: Welche Ziele strebst du noch an und was wünschst du dir für die Zukunft?

Verena Hölscher: „An oberster Stelle wünsche ich mir, dass der Verein erst einmal bestehen bleibt. Ein großes Ziel ist, dass wir als Verein gerne eine neue C-Jugend-Mannschaft aufzubauen. Hier rufe ich gerne dazu auf, dass all diejenigen, die Spaß und Interesse an Volleyball haben und im Alter von zehn Jahren aufwärts sind, sich bei mir zu melden! Ein weiteres Ziel ist, auch den Herrenbereich wieder auszubauen und damit angelehnt an frühere Zeiten wieder richtig durchzustarten.“

Sechs Nominierte aus Steinfurt im FinaleDer Deutsche Engagementpreis wurde erstmals 2009 im Rahmen der Kampagne „Geben g...
17/10/2015

Sechs Nominierte aus Steinfurt im Finale

Der Deutsche Engagementpreis wurde erstmals 2009 im Rahmen der Kampagne „Geben gibt.“ ausgelobt, die von zahlreichen gemeinnützigen Verbänden und Organisationen initiiert war. Die Kampagne stärkte die öffentliche Wahrnehmung von bürgerschaftlichem Engagement. Sie förderte die Motivation zu freiwilligem Engagement und zeichnete Menschen, Organisationen und Unternehmen mit dem Deutschen Engagementpreis aus, die sich vorbildlich für das Gemeinwohl einsetzen.

Inzwischen hat sich der Deutsche Engagementpreis als die deutschlandweit wichtigste Würdigung für freiwilliges Engagement etabliert. Zahlreiche prominente Botschafter unterstützen den Deutschen Engagementpreis. Mit einer Weiterentwicklung ab 2015 machen die Initiatoren und Förderer des Deutschen Engagementpreises die Preisträgerinnen und Preisträger sowie die Ausrichter der zahlreichen Engagement- und Bürgerpreise in Deutschland sichtbar, um ganzjährig die Anerkennungskultur für freiwilliges Engagement zu stärken.

Gleich sechs Jugendliche aus Steinfurt sind momentan noch im Rennen um diesen besonderen Preis, der am 08. Dezember in Berlin verliehen wird: Johanna May (Steinfurter Tafel), Verena Hölscher (DJK Borghorst), Leonie Höffer (Evangelische Kirchengemeinde), Sarah Koc (Gymnasium Arnoldinum), Steffen Kreft (SV Wilmsberg) und Cliff Onkoro (Realschule am Buchenberg).

Der Deutsche Engagementpreis würdigt das bürgerschaftliche Engagement der Menschen in unserem Land und all jene, die dieses Engagement durch die Verleihung von Preisen sichtbar machen. Gemeinsam stärken wir eine Kultur der Wertschätzung. Engagierte Menschen sollen motiviert werden, sich bei den zahlreichen Preisen um eine Auszeichnung zu bewerben. Bislang noch nicht engagierte Menschen möchte der Deutsche Engagementpreis anregen, sich freiwillig zu engagieren.
Wir wollen euch heute zwei der sechs Kandidaten aus Steinfurt genauer vorstellen. Abstimmen könnt ihr nur noch bis zum 31. Oktober online auf der Homepage des deutschen Engagementpreises : www.deutscher-engagementpreis.de

Stimmt jetzt noch ab!

Am Sonntag nächster Woche (13. September) ist es so weit: die Menschen in Steinfurt wählen einen Bürgermeister (Andreas ...
05/09/2015

Am Sonntag nächster Woche (13. September) ist es so weit: die Menschen in Steinfurt wählen einen Bürgermeister (Andreas Hoge) wieder oder eine Bürgermeisterin (Claudia Bögel-Hoyer) neu.

Auf unserer Jugendreporterseite heute haben wir uns mit beiden Bewerbern auseinandergesetzt. Soweit sie dazu bereit waren...

Das große Interview mit Claudia Bögel-Hoyer seht ihr hier.

Von Hütten und GräbenEs ist ziemlich ungemütlich an diesem Abend. Ein kalter Wind weht über die freien Flächen am Ende d...
29/03/2015

Von Hütten und Gräben

Es ist ziemlich ungemütlich an diesem Abend. Ein kalter Wind weht über die freien Flächen am Ende der Graf-Ludwig-Straße, leichter Nieselregen sorgt zusätzlich dafür, daß die Jungs bei einsetzender Dämmerung ganz froh sind, heute nach dem Rechten sehen, nicht aber ihrer großen Leidenschaft, dem ‚Airsoft’ nachgehen wollen.

Das Gelände ist ziemlich weitläufig, im Norden begrenzt durch einen Graben, im Osten durch eine Baumreihe. Die Wiese, auf der sie sich ansonsten mit 20, im Sommer auch mal mit 25 Gleichgesinnten treffen, ist vor nicht allzu langer Zeit gemäht worden. „Keine optimalen Voraussetzungen, um richtig Gas zu geben“, erzählt einer der Jugendlichen. Eine Gruppe von Holzhütten bildet den Mittelpunkt der Fläche, an verschiedenen Stellen sind Gräben ausgehoben worden, 80 Zentimeter tief, zwei oder drei Meter lang. Weitere Gerüste aus Dachlatten – mal bespannt mit Draht oder behängt mit Tarnnetzen – haben ebenfalls ihren Platz auf dem Gelände gefunden. „Das alles haben wir selbst geschaffen, fertig ist eine solche Anlage aber wohl nie“, weiß Malte Hewing, Initiator der ‚Airsoft’-Gruppe genau.
Dass ihrem Sport oftmals mit Skepsis begegnet und ihm gerne nachgesagt wird, daß es sich hierbei um sinnloses Geballere handelt, ist den Vieren bewußt. „Diesen Vorurteilen wollen jedoch überzeugt entgegentreten“, erklärt das Quartett: hier stehe Teamfähigkeit, Fairneß und die Einhaltung verabredeter Regeln im Vordergrund.

Seit drei Jahren treffen sie sich einmal in der Woche auf dem rund einen Hektar großen Areal, momentan noch Mittwoch nachmittags, zukünftig wohl eher am Wochenende. „Viele von uns finden aufgrund unserer Berufsausbildung in der Woche kaum noch die Zeit für ‚Airsoft’, vier Stunden Freizeit am Nachmittag sind mittlerweile zur Ausnahme geworden“, haben sie festgestellt.
Das Gelände im Schatten des GRIPS-Gebäudes der Fachhochschule ist mittlerweile zu einem zweiten Zuhause geworden. Es befindet sich im Besitz der Stadt, die die ‚Airsoft’-Aktivitäten duldet, noch aber nicht endgültig genehmigt hat. „Wir warten noch auf ein Okay von Bürgermeister Andreas Hoge und hätten großes Interesse, diese Fläche zu pachten.“ Mit Jan Steinmüller vom Team der Mobilen Sozialarbeit der Stadt hat es auch schon einen Termin vor Ort gegeben, der sehr positiv verlaufen sei. Nun warte man auf endgültig grünes Licht aus dem Steinfurter Rathaus.

So soll ‚Airsoft’ auch zukünftig in Steinfurt praktiziert werden. Wenn es nach den Aktiven geht am liebsten auf gemieteter Fläche, in höherem Gras und mit weiteren Mitstreitern. „Regnen darf es dabei trotzdem – uns macht es schließlich nichts aus, wenn man am Ende des Tages verdreckt nach Hause geht“, freuen sich die Vier schon jetzt auf die kommenden Monate.

Adresse

Sandweg 77
Steinfurt
48565

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