01/03/2025
Auch in Saarlouis existiert etwas Ähnliches wie das Haus der Umwelt, nämlich das KOMMkultur am Luxemburger Ring. Unter seinem Dach haben einige Vereine und Gruppen Unterschlupf gefunden, so auch der ADFC Saarlouis. Seine Aktiven beteiligten sich von ihrer dortigen Geschäftsstelle aus am Donnerstag an einem virtuellen Treffen mit Andreas Deutsch vom Landesbetrieb für Straßenbau (LfS).
Am Donnerstagabend stellte Andreas Deutsch, Leiter der Abteilung Straßenplanung im Landesbetrieb für Straßenbau (LfS) und dort auch zuständig für den Radwegebau, zahlreichen saarländischen ADFC-Aktiven die Bauvorhaben des LfS für das Jahr 2025 vor. Online zugeschaltet waren acht lokale Gliederungen des ADFC Saar. Der LfS ist in diesem Jahr mit gleich mehreren großen Projekten im Bereich Radverkehr beschäftigt. So stehen die Sanierung des Saar-Radweges und die Behebung zahlreicher Mängel an anderen Radwegen auf dem Programm. Zudem ist der LfS in gleich zwei grenzüberschreitende Interreg-Projekte der EU eingebunden. Etwa ein Dutzend neue Radwege befinden sich in Planung, viele kleinere Maßnahmen kommen hinzu. Meistens handelt es sich um Querungshilfen. Konkret im Jahr 2025 anstehende Radwege-Neubaumaßnahmen konnte Andreas Deutsch leider nur zwei anführen. Das nach wie vor bestehende Nadelöhr bei der Umsetzung resultiert aus den personellen Engpässen und dem Fachkräftemangel. Nach der Präsentation hatten die ADFC-Aktiven die Gelegenheit, ihre Fragen und Probleme mit Andreas Deutsch zu diskutieren. in der Regel vermochte der LfS-Vertreter sachkundig Stellung nehmen, anderes nahm er mit und versprach, sich zu um die Sachverhalte zu kümmern und anschließend zu informieren. Die Runde war sich einig darin, dass dieses bewährte Format des offenen und vertrauensvollen Austauschs beibehalten werden soll, was Herr Deutsch seitens des LfS auch zusicherte.
Foto (H. Manfredini): Marcel Scherf, Sprecher des ADFC Saarlouis