Anzi24 - Initiative Anzengruber Straße 24

Anzi24 - Initiative Anzengruber Straße 24 Unser Haus in Berlin Neukölln wird verkauft, das Vorkaufsrecht geprüft. Wir sind auf günstige Mie

So, es ist so weit: Der Verkauf ist in Sack und Tüten. Anzi24 geht an den uns unbekannten Käufer. Mit Abwendungsvereinba...
19/02/2021

So, es ist so weit: Der Verkauf ist in Sack und Tüten. Anzi24 geht an den uns unbekannten Käufer. Mit Abwendungsvereinbarung. Die ist ein Erfolg für uns, weil sie uns mehr schützt, als ursprünglich vorgesehen war. Trotzdem hatten wir auf einen anderen Ausgang gehofft: Die vergangenen Tage hatten wir gezittert, denn eine Genossenschaft wollte unser Haus kaufen. Das klappt jetzt leider nicht. Weil der private Investor eine Abwendungsvereinbarung unterzeichnet hat, bekommt er das Haus. Wir wollen jetzt endlich wissen, wer das ist. Wie geht es uns jetzt? Wir sind erschöpft, enttäuscht, aber auch stolz, dass wir immerhin bessere Konditionen für alle unsere Nachbar*innen erreichen konnten.

Anzi-Nachbar*innen zeigen Gesicht und erheben die Stimme. Heute: Anne (42) wohnt schon seit 20 Jahren hier - fast die Hä...
18/02/2021

Anzi-Nachbar*innen zeigen Gesicht und erheben die Stimme. Heute: Anne (42) wohnt schon seit 20 Jahren hier - fast die Hälfte ihres Lebens - in dieser langen Zeit sind ihr die Mieter*innen hier ans Herz gewachsen. Auch für Victor (42), Annes Mann, der 2015 aus Chile einflog und hier einzog, ist Anzi24 eine liebgewonnene Heimat geworden. Der tägliche Schnack mit Nachbar*innen verschiedener Nationen im Treppenhaus – und er fühlt sich etwas weniger fremd. 2017 kam ihr Sohn Oskar (4) dazu, der mit den vielen älteren Bewohner*innen zusätzliche Großeltern hat. „Das ist unser Zuhause, ein typisches Neuköllner Biotop, das einzigartig ist und geschützt werden muss“, sagt Anne. Sorgen machen sich Anne und Victor auch um den Lottoladen, „das Herz der Straße“ und den polnischen Laden, der für die polnische Diaspora in Berlin ein kleines Stück Heimat bedeutet. Anne, Victor und Oskar bleiben!

Anzi-Nachbar*innen zeigen Gesicht und erheben die Stimme. Heute: Lieke Rahn (39) lebt seit 11 Jahren in der Anzi24. Sie ...
15/02/2021

Anzi-Nachbar*innen zeigen Gesicht und erheben die Stimme. Heute: Lieke Rahn (39) lebt seit 11 Jahren in der Anzi24. Sie hat in verschiedensten Konstellationen hier gewohnt. Ihr fast acht Jahre alter Sohn Luka ist hier zuhause seit er drei Stunden alt ist. Auch wenn nicht alles perfekt ist, hängt ihr Herz an der Anzi. Ihr ist der politische Kampf gegen Verdrängung und für ein Recht auf Stadt für alle Nachbar*innen wichtig. Deshalb kämpfen wir auch für ihre Überzeugungen für die Ausübung des Vorkaufsrechts! Lieke & Luka bleiben!
Armin Kuhn (40) ist 2015 mit seinen Söhnen Yannek (14) und Rafael (12) zu seiner Partnerin und deren gemeinsamem Sohn Luka gezogen. Jetzt wohnen sie als Patchwork-Familie und sind mal zu dritt und mal zu fünft. Rafael mag den Hof, findet den Keller gruselig und er findet, dass es zu wenig Fahrradständer gibt. Armin war froh, nach dem vorherigen Verkauf seines Wohnhauses in der Nachbarschaft bei einem gemeinnützigen Vermieter unterzukommen. Das soll das nun endlich Wirklichkeit werden. Deshalb kämpfen wir auch für Armins Traum für die Ausübung des Vorkaufsrechts! Armin & Rafael & Yannek bleiben!
Foto: LilliNass.format.com

BÄM: Eine ganze Seite über unser Haus heute in der taz.
06/02/2021

BÄM: Eine ganze Seite über unser Haus heute in der taz.

Etwa 100 Leute waren heute bei unserer Kundgebung! Danke für Eure Unterstützung!
06/02/2021

Etwa 100 Leute waren heute bei unserer Kundgebung! Danke für Eure Unterstützung!

Heute um 11 Uhr startet unsere Kundgebung. Kommt alle vorbei, wir brauchen Eure Unterstützung!
06/02/2021

Heute um 11 Uhr startet unsere Kundgebung. Kommt alle vorbei, wir brauchen Eure Unterstützung!

Der Patensohn unserer Stifterin meldet sich und ist über den Verkauf des Hauses richtig sauer: Nachzulesen in der taz.
05/02/2021

Der Patensohn unserer Stifterin meldet sich und ist über den Verkauf des Hauses richtig sauer: Nachzulesen in der taz.

Das Evangelische Johannesstift will ein Mietshaus verkaufen, das ihm vererbt wurde. Dagegen wehrt sich nun auch der Patensohn der Stifterin.

Neues Deutschland berichtet auch:
03/02/2021

Neues Deutschland berichtet auch:

Die Stiftung Evangelisches Johannesstift trennt sich von einem Wohnhaus in Neukölln. Weil die landeseigene Gewobag nicht zugreifen wollte, ging es an Privat. Nun muss sie das Vorkaufsrecht prüfen.

Ein Einblick vom Artikel im Berliner Kurier...
03/02/2021

Ein Einblick vom Artikel im Berliner Kurier...

Anzi-Nachbar*innen zeigen Gesicht und erheben die Stimme. Heute: Boris (53) lebt seit 21 Jahren in unserem Haus. Er ist ...
01/02/2021

Anzi-Nachbar*innen zeigen Gesicht und erheben die Stimme. Heute: Boris (53) lebt seit 21 Jahren in unserem Haus. Er ist Musiker und wir dürfen über den Hof an seinem schönen Klavier- und Cellospiel teilhaben. Nach einem Schlaganfall ist er schwerbehindert und erwerbsunfähig. Da er Grundsicherung und eine kleine Rente bekommt, ist er auf die niedrigen Mieten bei uns angewiesen. Deshalb kämpfen wir auch für unseren Musiker für die Ausübung des Vorkaufsrechts! Boris bleibt! (Foto: Lillinass.format.com)

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12043

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