05/02/2026
An diesem Wochenende in Nürnberg und in Rüsselsheim auf der Messe - NEU!!!
Das erste Kapitel der FAIR(Y) TALES heißt SMOKY AMBER.
Das Labelmotiv zeigt mit „Der Wolf und die sieben Fässlein“ eine augenzwinkernde und whiskygetönte Interpretation des klassischen Märchens. Was hier so lässig ins Glas kommt, ist ein 18-jähriger Blended Malt mit Haltung, Tiefe und ordentlich Lagerfeuerrauch im Hintergrund. SMOKY AMBER reifte vollständig in einem Oloroso Sherry Cask und vereint zu 60 % Single Malts der Edrington Group (Macallan/Highland Park/Glenrothes) mit 40 % eines über 20-jährigen Caol Ila.
Das Ergebnis kann sich riechen und schmecken lassen: Rauch, Sherry und Struktur – warm, vielschichtig und erstaunlich geschmeidig. Der würzige Holzrauch ist präsent, aber nicht auf Krawall gebürstet – eher schwelendes Lagerfeuer als Brandalarm. Süße, viel Würze und trockene Eichennoten greifen sauber ineinander, der Abgang zieht sich lang und wärmend – wie ein Whiskyabend mit guten Freunden, der ein bisschen später endet als geplant ...
Abgefüllt wurde SMOKY AMBER mit angenehmen 50,5 % Vol. – stark genug für Charakter, freundlich genug fürs zweite Glas. Insgesamt gibt es 250 Flaschen, alle ausschließlich auf Messen erhältlich. Kein Shop, kein Versand, kein „Kannst du mir eine zurücklegen?“. Einfach vor Ort probieren, genießen, kaufen!
Blended Malt Scotch Whisky
18 Jahre alt (Filled: 22/03/2007 • Bottled: 19/01/2026) • 50,5 % Vol.
Fully matured in an Oloroso Sherry Cask
Non Chillfiltered• Natural Color • Natural Cask Strength
Auflage: 250 Flaschen à 0,7 l
Messepreis: 100,00 Euro
Nase: Es war einmal … eine einsame Hütte im Whiskywald. Drinnen schwelt ein Kaminfeuer, das eindeutig mehr weiß, als es sagen sollte. Würziger Holzrauch zieht durch den Raum, klebt an Honigsüße und warmer Karamellsauce wie an einem gut gehüteten Geheimnis. Getrocknete Feigen und Rosinen haben es sich bequem gemacht, Tabakblätter rascheln verschwörerisch, und aus einem alten Holzschrank steigt ein Hauch Lapsang Souchong-Tee. Orangenzesten gehen frech dazwischen, während Heidekraut unschuldig pfeifend in der Ecke lauert …
Geschmack: Auf der Zunge macht er keine halben Sachen: Weich und ölig breitet der Dram sich aus, Glut und Asche des Lagerfeuers knistern dabei zufrieden. Sherrysüße lehnt sich zurück, trockene Eichenwürze zieht die Augenbraue hoch. Jaffa Cake mit Orange mischt sich ein, geräucherte Schokolade räuspert sich. Ingwer, Zimt und Muskat winken charmant, Nüsse knacken laut, Herbstlaub raschelt geheimnisvoll – und irgendwo steht eine rußige Kohlenschüppe herum, als hätte sie schon immer dazugehört …
Abgang: Das Ende lässt sich Zeit. Sehr lang, sehr wärmend, mit sanftem Holzrauch, der langsam verschwindet. Trockenfrüchte und karamellisierte Walnüsse bleiben zurück, würzige Asche zieht ihre Kreise, Apfelkerne knacken trotzig, und trockene Holznoten nicken wissend ...