28/05/2026
Gutes Brot braucht echtes Handwerk. Bevor unsere Brotlaibe geformt werden, darf der Teig mehr als 24 Stunden ruhen - im Bäckerjargon nennt man das 'lange Teigführung'. Aber was genau bringt das eigentlich?
✅ Mehr Geschmack: Während der langen Gehzeit bauen Hefen und Milchsäurebakterien langsam Stärke und Zucker ab. Dadurch entstehen viel komplexere Aromen, das Brot schmeckt etwas kräftiger und nussiger - deutlich aromatischer als schnell gebackenes Industriebrot.
✅ Bessere Bekömmlichkeit: Die Stärke wird teilweise schon abgebaut und Eiweißketten verkürzen sich. Das Brot wird quasi schon 'vorverdaut'.
❓Schon gewusst? FODMAPs sind bestimmte kurzkettige Kohlenhydrate, die bei manchen Menschen Verdauungsprobleme verursachen können und oft einen Verdacht auf eine Zöliakie wecken. Hochwertige, lange gereifte Teige enthalten aber weniger von diesen FODMAPs und sind dadurch viel besser für unseren Darm.
✅ Bessere Konsistenz: Unsere Brote entwickeln dank der langen Teigführung eine besonders knusprigere Kruste, größere Luftblasen, saftigere Krumen. Und noch dazu bleiben sie länger frisch!
Welchen dieser Gründe kanntet ihr noch nicht?