Feuerwehr Illingen - Löschbezirk Welschbach

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11/04/2026

Erster Grundlehrgang „Taktische Einheit Drohne“ im Saarland erfolgreich durchgeführt
Im Zeitraum vom 19. Februar bis zum 15. März 2026 wurde im Saarland erstmals ein Grundlehrgang für die Taktischen Einheiten (TE) Drohne nach dem landesweiten Standardisierungskonzept der Feuerwehr durchgeführt. Der Landesfeuerwehrverband Saarland e. V. übernahm dabei die Organisation und Durchführung dieses zukunftsweisenden Lehrgangs.
Unter der Leitung von Eric Schnur (TE Drohne Landkreis Neunkirchen) vermittelte ein erfahrenes Ausbilderteam umfassende theoretische und praktische Kenntnisse. Zum Team gehörten Calvin Groß und Kevin Dittrich (beide TE Drohne Landkreis Saarlouis) sowie Florian Weiskircher und Tobias Neu (beide TE Drohne Landkreis Neunkirchen).
Insgesamt 14 Teilnehmer aus den Landkreisen Neunkirchen und Saarlouis nahmen an dem Lehrgang teil. Die Ausbildung umfasste sowohl theoretische als auch praktische Inhalte. Vermittelt wurden unter anderem rechtliche Grundlagen, Meteorologie, Einsatz- und Flugtaktik, Risikobewertung und die Zusammenarbeit mit anderen Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS).
Alle Teilnehmer konnten den theoretischen Leistungsnachweis erfolgreich abschließen. Für den vollständigen Abschluss des Lehrgangs sind nun von jedem Teilnehmer noch jeweils acht praktische Flugstunden in ihrer Drohnen-Einheit zu absolvieren. Nach erfolgreicher Absolvierung dieser Praxisphase werden die 14 Einsatzkräfte offiziell in die TE-Drohnen-Einheiten der Landkreise Saarlouis und Neunkirchen aufgenommen.
Ein besonderer Moment des Lehrgangs war die Übergabe der Urkunden im Anschluss an die schriftliche Prüfung. Gemeinsam mit Gerhard Sauer, Vizepräsident des Landesfeuerwehrverbandes, wurden die Leistungen der Teilnehmer gewürdigt und die erfolgreichen Abschlüsse offiziell bestätigt.
Mit diesem ersten Grundlehrgang wurde ein bedeutender Schritt zur landesweiten Standardisierung und Professionalisierung der 6 Landkreis-Drohneneinheiten der Feuerwehren im Saarland gemacht. Die neu ausgebildeten Kräfte werden künftig einen wichtigen Beitrag zur Einsatzunterstützung leisten – insbesondere bei der Lageerkundung aus der Luft, der Personensuche sowie bei komplexen Schadenslagen. Weitere Ausbildungen dieser Art werden folgen.

112 Jahre – eine Zeitreise durch unsere Geschichte (Teil 7)Die 1960er Jahre standen für unsere Feuerwehr im Zeichen des ...
27/02/2026

112 Jahre – eine Zeitreise durch unsere Geschichte (Teil 7)

Die 1960er Jahre standen für unsere Feuerwehr im Zeichen des Aufbruchs – und des Abschieds. Eine Ära ging zu Ende, als unser langjähriger Wehrführer Heinrich Mechenbier aus Alters- und Gesundheitsgründen sein Amt niederlegte. Viele Jahre hatte er die Geschicke der Wehr geprägt, hatte geführt, getröstet, ermutigt. Sein Abschied war ein bewegender Moment. Am 1. Februar 1960 wählten die Kameraden Johann Schäfer zu seinem Nachfolger. Mit ihm begann ein neues Kapitel – getragen von frischer Tatkraft, aber fest verwurzelt in den Werten der Vorgänger.

Gleich zu Beginn des Jahrzehnts wurde ein bedeutender Meilenstein gesetzt: Anfang 1960 konnte das neue Feuerwehrgerätehaus am heutigen Standort fertiggestellt werden. Endlich ein Zuhause für Mannschaft und Gerät – ein Ort der Kameradschaft, der Ausbildung und des Zusammenhalts.

1963 wurde Welschbach Schauplatz einer großen Katastrophenschutzübung. Angenommen wurde ein Flugzeugabsturz am Hexenberg. Sirenen heulten, Großalarm wurde ausgelöst. Kinder und Jugendliche aus dem Ort spielten die Verletzten mit beeindruckendem Engagement. Die Bundeswehr beteiligte sich mit ihren markanten „Bananenhubschraubern“, die einige der „Verletzten“ zur Sammelstelle auf dem heutigen Hallenvorplatz flogen. Der ganze Ort war auf den Beinen – gebannt, stolz und tief beeindruckt vom Zusammenspiel der Einsatzkräfte.

1964 durfte unsere Wehr ihr 50-jähriges Bestehen feiern – ein halbes Jahrhundert im Dienst der Gemeinschaft. Dieses Jubiläum wurde gebührend begangen. Doch man blickte nicht nur zurück, sondern auch nach vorn: Am 5. Januar 1964 wurde die Jugendfeuerwehr gegründet. Richard Müller übernahm als Betreuer Verantwortung für die ersten Jungen, die noch im selben Jahr am Fritz-Wendling-Zeltlager im Ottweiler Eichenwäldchen teilnehmen durften. Ein starkes Zeichen für die Zukunft. Im September wurde zudem erstmals eine Jahresabschlussübung mit Tag der offenen Tür veranstaltet – ein neues Kapitel der Öffentlichkeitsarbeit begann.

1965 folgte die Indienststellung neuer Fahrzeuge. Zunächst ein Unimog (TLF 8), ehemals im Katastrophenschutz eingesetzt, gefahren von Hans Krämer und Norbert Müller. Wenige Monate später kam ein LF 8 hinzu, gesteuert von Norbert Schäfer und Toni Schäfer. Bereits 1966 bewährten sich beide Fahrzeuge bei drei Einsätzen.
1969 schließlich begann mit dem Waldfest im Roth eine Tradition, die über Jahre hinweg Generationen von Welschbachern zusammenführte. Im selben Jahr wurden Otto Groß und Viktor Penth durch Bürgermeister Maurer zu Ehrenmitgliedern ernannt – ein sichtbares Zeichen der Anerkennung für ihr langjähriges Engagement.

Die 60er waren Jahre des Wandels, des Mutes und des Miteinanders – ein Jahrzehnt, das unsere Feuerwehr nachhaltig prägte.

+++ 112 Jahre – eine Zeitreise durch unsere Geschichte (Teil 6) +++Die 50er Jahre brachten Deutschland das sogenannte Wi...
23/02/2026

+++ 112 Jahre – eine Zeitreise durch unsere Geschichte (Teil 6) +++

Die 50er Jahre brachten Deutschland das sogenannte Wirtschaftswunder – eine Zeit des Aufbruchs, der Hoffnung und des Neuanfangs. Auch im damals noch selbständigen Saarland wuchs mit dem Bergbau und der Stahlindustrie der Wohlstand spürbar. Die Schlote rauchten, die Fördertürme arbeiteten unermüdlich, und überall fanden die Menschen wieder Arbeit. Man blickte nach vorn, voller Zuversicht, dass es weiter bergauf gehen würde.
Doch während die Wirtschaft brummte, spiegelte sich dieser Aufschwung nicht in allen Bereichen gleichermaßen wider. In unseren Akten ist nachzulesen, dass die Übungsmoral unserer Wehrmänner in jener Zeit stark schwankte – vielleicht auch, weil Beruf, Familie und der Wiederaufbau des eigenen Lebens viel Kraft forderten.

Technisch waren die Möglichkeiten bescheiden. Motorisierte Lösch- oder Transportfahrzeuge standen unserer Wehr noch nicht zur Verfügung. Wenn ein Alarm die Stille durchschnitt, mussten die Männer die schwere Spritzenpumpe sowie Schlauch- und Leiterwagen von Hand zum Einsatzort bringen. Schritt für Schritt, durch Wind und Wetter, oft über weite Strecken. So konnte es vorkommen, dass vom Sirenenalarm bis zum Eintreffen am Einsatzort – etwa auf der damals noch zu Welschbach gehörendenr Ziegelhütte – bis zu 45 Minuten vergingen. Minuten, die sich für Betroffene wie eine Ewigkeit angefühlt haben müssen.
Vergleicht man das mit heute, wird deutlich, welch gewaltigen Fortschritt wir im Brandschutz erlebt haben. Digitale Meldeempfänger alarmieren jeden Feuerwehrmann direkt und zuverlässig. Sirenenlärm gehört weitgehend der Vergangenheit an, und innerhalb von maximal acht Minuten muss unsere Wehr am Einsatzort eintreffen – eine klare Vorgabe des Landes und zugleich ein beruhigendes Versprechen an unsere Bürger. Denn wir wissen: Schon eine einzelne Kerze kann innerhalb von drei bis vier Minuten einen Raum in Vollbrand setzen.
Zum Glück blieb Welschbach in den 50er Jahren von größeren Brandserien verschont. Der Schwerpunkt lag auf Ausbildung und Übung. Über das Jahr hinweg wurden zahlreiche Übungen an verschiedenen Ortsobjekten abgehalten – besonders oft an der alten Grundschule, die damals rechts neben der heutigen Bäckerei Schäfer stand.
Am 1. Januar 1956 zählte unsere Wehr 28 engagierte Wehrmänner. An ihrer Spitze stand Wehrführer Heinrich Mechenbier. In diesen Jahren traten unter anderem Gerhard Groß, Raimund Naumann, Heinz Schwingel, Toni Schwarm, Erwin Mechenbier, Hubert Spaniol, Toni Schäfer, Eduard Weiskircher, Theo Mark und Arno Woll in unsere Reihen ein.

Der Grundlehrgang TE-Drohne vom Landesfeuerwehrverband Saarland hat begonnen. 14 Angehörige der  Feuerwehr TE-Drohnen-Ei...
22/02/2026

Der Grundlehrgang TE-Drohne vom Landesfeuerwehrverband Saarland hat begonnen. 14 Angehörige der Feuerwehr TE-Drohnen-Einheiten der Landkreise Neunkirchen und Saarlouis werden derzeit zum BOS Drohnensteuerer nach dem Standardisierungskonzept „Taktische Einheit Drohne“ für die Feuerwehren des Saarlandes ausgebildet.

+++ 112 Jahre – eine Zeitreise durch unsere Geschichte (Teil 4) +++Als die Weltwirtschaftskrise Ende der zwanziger Jahre...
05/02/2026

+++ 112 Jahre – eine Zeitreise durch unsere Geschichte (Teil 4) +++

Als die Weltwirtschaftskrise Ende der zwanziger Jahre auch Deutschland erreichte, blieb selbst das Bauern- und Bergarbeiterdorf Welschbach nicht verschont. Und doch zeigte sich gerade in dieser schweren Zeit, was unseren Ort im Innersten zusammenhält: eine Dorfgemeinschaft, die füreinander einsteht – und eine Feuerwehr, die trotz aller Sorgen stetig weiterwuchs.

In den 1930er Jahren erhielt unsere Wehr noch einmal spürbaren Rückenwind. Gleichzeitig wurde das Vereins- und Ehrenamtsleben zunehmend in militärische Strukturen und Abläufe gedrängt. Aus mündlichen Überlieferungen ist bekannt, dass ab 1933 unentschuldigtes Fernbleiben von Übungen sogar unter Strafe gestellt wurde – ein harter Ausdruck des Drucks, der damals auf vielen lastete.

Unterlagen erzählen jedoch auch von den Momenten, die Zusammenhalt stifteten: Für die musikalische Gestaltung von Repräsentationen beschaffte die Wehr sechs Flöten und drei Trommeln. Das war mehr als nur Ausstattung – es war ein Zeichen dafür, dass die Feuerwehr nicht nur im Einsatz, sondern auch im Dorfleben fest verwurzelt war.

Eine besonders persönliche Geschichte findet sich in der Eingabe des Schriftführers Josef Kirsch vom 18. Juli 1933: Brandmeister Johann Mechenbier gehörte der Wehr damals bereits seit 20 Jahren an. Als Ehrengabe bat er – wie es zu jener Zeit üblich war – um eine Taschenuhr mit Widmung. Ein Jahr später wurde sie ihm überreicht.

1939, kurz vor Kriegsbeginn, zählte die Freiwillige Feuerwehr Welschbach 38 Mann – die größte Mannschaftsstärke in der hundertzwölfjährigen Geschichte. Ein beeindruckender Wert, der jedoch leider auch eng mit den politischen Strukturen jener Zeit verknüpft war.

+++ 112 Jahre – eine Zeitreise durch unsere Geschichte (Teil 3) +++Auch nach dem Ende des Ersten Weltkrieges kehrte für ...
28/01/2026

+++ 112 Jahre – eine Zeitreise durch unsere Geschichte (Teil 3) +++

Auch nach dem Ende des Ersten Weltkrieges kehrte für die Freiwillige Feuerwehr Welschbach keineswegs Ruhe oder Normalität ein. Die Wunden, die der Krieg hinterlassen hatte, saßen tief – in den Familien, im Dorf und auch in der Wehr selbst. Viele Kameraden waren gefallen oder kehrten körperlich und seelisch gezeichnet nicht mehr in den Alltag zurück. Zugleich war die Bereitschaft der Bevölkerung gering, erneut eine Uniform anzulegen. Zu sehr erinnerten militärisch geprägte Übungen für den Brandschutz an Leid, Entbehrung und Verlust. Die Zahl der aktiven Feuerwehrmänner war in diesen Jahren daher auf ein bedrückendes Minimum geschrumpft.

Umso dringlicher wurde ein Neuanfang. Am 10. November 1920 wurden die männlichen Bürger Welschbachs zu einer öffentlichen Versammlung einberufen. In dieser Zusammenkunft sollte über die Neubildung und Umgestaltung der örtlichen Feuerwehr beraten werden – ein Schritt, der über das bloße Feuerwehrwesen hinausging und sinnbildlich für den Versuch stand, wieder Ordnung, Gemeinschaft und Verantwortung im Ort zu verankern. Der damalige Polizeikommissar Hippel nahm an der Versammlung teil und hielt das Geschehen in einem offiziellen Bericht fest. Ernüchternd vermerkte er: „Zu der in Welschbach abgehaltenen Versammlung waren 4 Personen im feuerwehrtauglichen Alter, der Gemeindevorsteher und der Brandmeister Jakob Beyer erschienen.“ Trotz der geringen Beteiligung wurden Entscheidungen getroffen, die den Fortbestand der Wehr sicherten. Jakob Weiermüller wurde zum Brandmeister, Mathias Scharf zu seinem Stellvertreter ernannt. Nikolaus Jene, August Beyer und Niklaus Hüppchen übernahmen Verantwortung als Abteilungsführer.

Mit dem 1. Januar 1921 fand sich in den offiziellen Feuerwehrakten erstmals wieder ein Verzeichnis freiwilliger Mitglieder. Damit endete die Zeit der angeordneten Pflichtwehr in Welschbach. Inmitten einer politisch und gesellschaftlich unsicheren Phase Deutschlands wuchs der Zusammenhalt im Dorf langsam wieder. Diese neue, wenn auch fragile Gemeinschaft führte zu steigenden Mitgliederzahlen und gab der Feuerwehr neue Hoffnung.

1926 kam es schließlich zu einem bedeutenden Wechsel in der Wehrführung. Der langjährige Wehrführer Jakob Beyer, der die Feuerwehr durch schwerste Jahre begleitet hatte, wurde zum Ehrenbrandmeister ernannt. Mit Brandmeister Johann Nikolaus Mechenbier begann ein neues Kapitel – getragen von der Erinnerung an Vergangenes und dem festen Willen, die Zukunft gemeinsam zu gestalten.

+++ 112 Jahre – eine Zeitreise durch unsere Geschichte (Teil 2) +++Im Jahre 1914, dem Gründungsjahr der Freiwilligen Feu...
24/01/2026

+++ 112 Jahre – eine Zeitreise durch unsere Geschichte (Teil 2) +++

Im Jahre 1914, dem Gründungsjahr der Freiwilligen Feuerwehr Welschbach, lag über dem Ort zunächst ein Gefühl von Aufbruch und Zuversicht. Mit großem Engagement und Gemeinsinn fanden sich zahlreiche Männer zusammen, entschlossen, Verantwortung für den Schutz ihrer Dorfgemeinschaft zu übernehmen. Die offizielle Gründung der Wehr ging einher mit dem Bau eines eigenen Spritzenhauses – ein sichtbares Zeichen von Ordnung, Fortschritt und Sicherheit. Errichtet am heutigen Dorfbrunnen in der Karlsstraße, Ecke Grünweg, wurde es zum Mittelpunkt des örtlichen Brandschutzes. Hier fand die neu angeschaffte Handfeuerlöschpumpe ihren Platz, ebenso der Totenwagen der Gemeinde. In einer Zeit, in der Leichenhallen noch unbekannt waren, diente das Spritzenhaus darüber hinaus als würdiger Ort der Aufbahrung für Verstorbene ohne Angehörige im Ort. Damit war das Gebäude weit mehr als ein Feuerwehrhaus – es war ein stiller Zeuge von Leben, Tod und gelebter Dorfgemeinschaft.

Doch noch im selben Jahr verdunkelten sich die Hoffnungen jäh. Mit dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges änderte sich das Leben in Welschbach grundlegend. Viele der jungen Feuerwehrmänner wurden zum Militärdienst eingezogen, und mit jedem Abmarsch schwand die personelle Stärke der Wehr weiter. Zurück blieb eine immer kleiner werdende Gruppe, die versuchte, den Brandschutz unter schwierigsten Bedingungen aufrechtzuerhalten. In amtlichen Schreiben beklagte der zuständige Kreisbrandmeister Gleitz wiederholt, dass zu den angesetzten Übungen nur noch wenige Männer erschienen und es an freiwilligem Nachwuchs gänzlich mangelte.

Um die Sicherheit des Dorfes dennoch zu gewährleisten, blieb der Gemeinde schließlich kein anderer Ausweg, als einsatzfähige Männer, die nicht zum Kriegsdienst herangezogen worden waren, zum Feuerwehrdienst zu verpflichten. Zusätzlich wurde angeordnet, dass die Wehr Stennweiler im Brandfalle die Wehren in Welschbach und Hirzweiler zu unterstützen habe.

Die Akten der Pflichtfeuerwehr führen im Jahre 1919 zwar 53 Namen auf. In Wahrheit jedoch lastete die Verantwortung für den Schutz von Menschen, Höfen und Häusern nur auf den Schultern weniger Männer. Unter Entbehrungen, Sorge um die Frontsoldaten und geprägt von den Nachwirkungen des Krieges versahen sie ihren Dienst – still, pflichtbewusst und getragen vom Willen, ihre Dorfgemeinschaft auch in schwerster Zeit nicht im Stich zu lassen.

+++ 112 Jahre Einsatz für Welschbach – Unser Jubiläumsjahr 2026 +++Mit dem neuen Jahr schlagen wir ein ganz besonderes K...
19/01/2026

+++ 112 Jahre Einsatz für Welschbach – Unser Jubiläumsjahr 2026 +++
Mit dem neuen Jahr schlagen wir ein ganz besonderes Kapitel auf: Unser
Jubiläumsjahr hat begonnen. Dieses möchten wir am 13. Juni gemeinsam mit der
Bevölkerung feiern. Zur Einstimmung auf unser Jubiläum veröffentlichen wir in
den kommenden Wochen unsere Chronik. Sie gibt Einblicke in die bewegte
Geschichte Ihrer Ortsfeuerwehr und in die Menschen, die sie über Generationen
hinweg geprägt haben.

+++ 112 Jahre – eine Zeitreise durch unsere Geschichte (Teil 1) +++

Vorausgehend war die erste saarländische „Feuerordnung für die Dorfschaften der Grafschaft Saarbrücken-Nassau und die Herrschaft Ottweiler“ aus dem Jahre 1760, die Vorschriften für die Brandverhütung und Brandbekämpfung enthielt. Hier ein kurzer Auszug: Den Bürgern war es damals bei Strafe verboten, mit offenem Licht („brennenden Kohlen oder Laterne“) über die Straße zu gehen, Wohnhäuser oder Scheunen und Ställe zu betreten und in letzteren Tabak zu rauchen, sowie in der Nähe dieser Gebäude zu schießen. Bestraft wurde auch, wer eine brennende Tabakspfeife in die Tasche steckte. Die Haushaltungsvorstände hatten einen Zuber voll Wasser bei Tag und Nacht zum ersten Angriff bei einem Notfall bereitzuhalten. Die Gemeinden hatten die Pflicht jährlich einige Wochen vor Michaelis-Tag Feuerschau zu halten und Verstöße gegen die Ordnung zur Anzeige zu bringen.
Der eigentliche Grundstein für den Aufbau des Feuerwehrwesens in Welschbach wurde am 30.11.1906 durch die Feuerwehrpolizeiverordnung des Oberpräsidenten der Rheinprovinz gelegt. Daraus resultierte ein Beschluss für den gesamten Bereich der Bürgermeisterei Stennweiler ein Feuerlöschwesen einzurichten. Daran anlehnend beschloss der Gemeinderat von Welschbach am 18.7.1907 die Einrichtung einer Pflichtwehr, um den Brandschutz sicherzustellen. Dieses sogenannte Brandcorps wurde bereits ab 1907 in Welschbach aufgebaut. Über die ersten Führer der Welschbacher Wehr gibt eine Verfügung des Landrates von Ottweiler vom 01.10.1909 Aufschluss, da darin mit Genehmigung des Regierungspräsidenten in Trier folgenden Feuerwehrleuten die nachgenannten Chargenabzeichen (Dienstgrade) verliehen wurden:

- Brandmeister Beyer Jakob (Beruf: Ackerer)
- Stv. Brandmeister Krass Mathias (Beruf: Hauer)
- Abteilungsführer Ulrich Peter (Beruf: Hauer)
- Abteilungsführer Maurer Jakob (Beruf: Hauer)
- Abteilungsführer Beyer Jakob (Beruf: Hauer)
- Abteilungsführer Sesterhenn Georg (Beruf: Maschinenführer)

1914 wurde dann aus der rechtlichen Grundlage von 1906 das „Brandcorps Welschbach“ aufgelöst und schließlich die „freiwillige Feuerwehr Welschbach“ gegründet. Aus dieser Zeit befindet sich noch heute die damalige Handfeuerlöschpumpe in unserem Besitz. Auch wenn schon längere Zeit zuvor der Brandschutz in Welschbach in unterschiedlichen Formen betrieben wurde, gilt für uns 1914 als offizielles Gründungsjahr der aktuellen Organisationsform unserer Feuerwehr – einer Kameradschaft von Freiwilligen, die sich ehrenamtlich für das Wohl des Ortes und der Gemeinde engagieren und dafür an 365 Tagen rund um die Uhr zur Sicherung des Bandschutzes in Bereitschaft stehen.

Liebe Welschbacher, liebe Freunde und Förderer, das Jahr neigt sich dem Ende zu und die Weihnachtszeit lädt uns alle ein...
23/12/2025

Liebe Welschbacher, liebe Freunde und Förderer,

das Jahr neigt sich dem Ende zu und die Weihnachtszeit lädt uns alle ein, einen Moment innezuhalten, zur Ruhe zu kommen und Zeit mit unseren Familien und Freunden zu verbringen.

Wir, der Löschbezirk Welschbach, wünschen Ihnen und Ihren Familien ein besinnliches, friedliches und frohes Weihnachtsfest sowie Gesundheit, Glück und Zuversicht für das kommende Jahr. 🎄✨

Im Jahr 2025 waren wir an 365 Tagen rund um die Uhr für unseren Ort einsatzbereit. Auch im Jahr 2026 werden wir jederzeit für Ihre Sicherheit da sein – zuverlässig, engagiert und ehrenamtlich.

Für den Jahreswechsel wünschen wir Ihnen einen guten und sicheren Rutsch ins neue Jahr.
Gleichzeitig hoffen auch wir, dass wir ein ruhiges Weihnachtsfest erleben dürfen und nicht zu Einsätzen ausrücken müssen.

Bleiben Sie achtsam, kommen Sie gut durch die Feiertage und ins neue Jahr.

Ihre Ortsfeuerwehr – Löschbezirk Welschbach

09/12/2025
05/10/2025

+++ Schlüsselbund beim Kartoffelfeuer verloren +++
Die Abbauarbeiten sind noch voll im Gange. Im Zuge dessen wurden informiert, dass eine junge Familie einen Schlüsselbund am Kartoffelfeuer verloren hat. Wenn jemand einen Schlüsselbund gefunden hat, bitte im Fundbüro der Gemeinde abgeben oder auch gerne unsere Löschbezirksführung informieren. Wir können auch den Kontakt herstellen.

Finale Arbeiten zum heutigen Kartoffelfeuer seit 6:00 Uhr 😃 Wir freuen uns auf euch
03/10/2025

Finale Arbeiten zum heutigen Kartoffelfeuer seit 6:00 Uhr 😃 Wir freuen uns auf euch

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