08/05/2023
Die Beziehung zur Mutter prägt das Leben
Die Art und Weise wie die Mutter ihr Kind großzieht, wie sie Nähe zulässt und in welcher Umgebung das Kind aufwächst, hinterlässt dauerhafte Spuren. Das Verhalten, der Umgang und die Beziehungen zu anderen Menschen werden von den Eltern und insbesondere der Mutter geprägt. So gibt es Mütter, die keine Liebe und Geborgenheit geben können. Ihr Verhalten wirkt sich geradezu schädigend auf die seelische Entwicklung ihrer Kinder aus, was sich in massiven Entwicklungsstörungen zeigen kann. Welche Verhaltensweisen wirken sich besonders negativ auf das Kind aus?
Andauernde Kritik, die auf eine höhere Ebene übergeht und in die Entwertung übergeht, wirkt sich sehr schädigend aus. Nichts ist jemals gut genug. Die Kinder können kein Selbstvertrauen entwickeln, sie werden zu selbstkritisch und setzen sich hohe Ziele. Sie werden dann unglücklich und fühlen sich unerfüllt.
Mütter, die übermäßige Kontrolle in der Form ausüben, so dass den Kindern vorgeschrieben wird, wie sie zu leben haben, die sich in die Berufswahl einmischen und über alles informiert sein wollen, erziehen unselbständige Menschen. In einigen Fällen scheinen die Rollen vertauscht und nicht das Kind die elterliche Aufmerksamkeit zu suchen, sondern umgekehrt.
Manche Mütter manipulieren ihre Kinder, um das zu bekommen, was diese ihnen nicht freiwillig geben würden. Sie vermitteln ihnen Schuldgefühle oder zeigen sich passiv-aggressiv, womit ein Kind überhaupt noch nicht umgehen kann.
Witze über die Figur, Intelligenz, die Fähigkeiten besonders vor anderen Menschen sind besonders schädigend. Wiederholte giftige Witze auf Kosten des Kindes schwächen sein Selbstwertgefühl, weil es somit gedemütigt und herabgesetzt wird.
Für ein Kind kann es sehr frustrierend sein, wenn eine Mutter keine Kritik verträgt und unangemessene Verhaltensweisen zeigt und es sich für etwas entschuldigen muss, an dem es sich nicht schuldig fühlt.
Wenn die Mutter ihr Kind ständig mit anderen vergleicht, ist dies sehr schmerzvoll für das Kind. „Wenn Jenny eine Eins bekommen hat, warum bekommst du eine Zwei?“ Ein Kind möchte ein Individuum sein und mit niemandem verglichen werden. Die Mutter sollte auf seiner Seite stehen und ihr Kind so lieben wie es ist und nicht blind und taub für die eigenen Erfolge sein.
Eine Mutter, die ihre eigenen Bedürfnisse immer wieder in den Vordergrund stellt, zeigt dem Kind, dass es nicht an erster Stelle steht. Diese Mütter denken nur an sich selbst und dann an alles andere. Ein Kind, das mit solch einer Mutter aufwächst, wird sich immer unzureichend fühlen und ihm wird die Aufmerksamkeit der Mutter fehlen.
Wenn einem Kind nicht erlaubt ist, negative Gefühle wie Traurigkeit, Stress, Wut zu zeigen, wird es sich unfähig fühlen auszudrücken, was es fühlt. Die völlige Ablehnung kann im weiteren Verlauf zur Gefühlskälte oder in Depressionen oder sogar in Suchtverhalten führen.
Manche Mütter verwirklichen ihre Träume durch das Kind. Sie wünschten sich einmal, einen bestimmten Beruf zu ergreifen und schieben ihr Kind auf diese Schiene, obwohl es das nicht möchte. So steht das Kind unter großem Druck und ihm wird vermittelt, dass es nicht den eigenen Träumen folgen darf, sondern die Träume der Eltern verwirklichen muss.
All diese Verhaltensweisen schaffen nicht nur ständige Konflikte und ein Rückzug des Kindes, sondern auch seine Selbstwertschwächung und einen schlechten Start in das Leben. Wenden Sie sich an die Salus-Gesellschaft und lassen Sie sich unterstützen! https://www.salus-gesellschaft.net/leistungen/sozialpaedagogische-familienhilfe-spfh