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🚧 Vollsperrung der K3506 zwischen Jöhlingen und Gondelsheim am Donnerstag, 29. Oktober
15/10/2026

🚧 Vollsperrung der K3506 zwischen Jöhlingen und Gondelsheim am Donnerstag, 29. Oktober

Gondelsheim investiert in seine Infrastruktur: Breitbandausbau und barrierefreie Bushaltestellen gehen voranBaustellen b...
28/09/2026

Gondelsheim investiert in seine Infrastruktur:
Breitbandausbau und barrierefreie Bushaltestellen gehen voran

Baustellen bringen Einschränkungen mit sich – gleichzeitig sind sie ein sichtbares Zeichen dafür, dass eine Gemeinde investiert und sich weiterentwickelt.

In Gondelsheim sind derzeit gleich mehrere Infrastrukturmaßnahmen im Gange: Der Breitbandausbau für die Außengebiete schreitet voran, während gleichzeitig der barrierefreie Ausbau der Bushaltestellen Richtung Norden fortgesetzt wird.

Die Sparbachstraße wurde mit einem Arbeitstag Verzögerung nun endlich wieder ampelfrei. Im Bereich gegenüber der Einmündung Bruchweg wird allerdings nochmals eine kurzfristige Sperrung erforderlich. Grund dafür ist ein vorhandener Kanal, dessen tatsächliche Lage von der bisherigen Dokumentation abweicht. Die Breitbandleitung muss deshalb um diesen herumgeführt werden. Auf die notwendige weitere Sperrung war bereits im Vorfeld hingewiesen worden.

Parallel dazu rückt der barrierefreie Ausbau der Bushaltestellen weiter in Richtung Norden zu den dortigen beiden Haltestellen. Zunächst wird eine der beiden Haltestellen entsprechend umgebaut. Davon profitieren nicht nur Menschen mit Behinderung, sondern ebenso ältere Menschen, Eltern mit Kinderwagen und alle Fahrgäste, für die ein möglichst ebener und komfortabler Ein- und Ausstieg wichtig ist. Auch hierfür ist auf der Bruchsaler Straße eine Ampelsteuerung für den Verkehr notwendig.

Nach den bisherigen Erfahrungen ist für den Umbau einer Haltestelle mit einer Bauzeit von ungefähr zwei Wochen zu rechnen. Läuft alles planmäßig, könnten die Arbeiten an den barrierefreien Bushaltestellen in Gondelsheim damit in etwa vier bis fünf Wochen vollständig abgeschlossen sein.

An derer Stelle stehen die Arbeiten vor dem Abschluss: Im Bereich vor „Perre Döner“ wurde asphaltiert. Die dortige Absperrung wird laut ausführender Fa. Rapisarda heute Abend oder Morgen früh entfernt.

Bürgermeister Markus Rupp wirbt angesichts der verschiedenen Baustellen um Verständnis für die damit verbundenen Einschränkungen: „Natürlich würden wir uns – genauso wie die Bürgerinnen und Bürger – wünschen, dass solche Maßnahmen noch schneller abgeschlossen werden können. Aber Infrastrukturmaßnahmen lassen sich nicht ohne Eingriffe in den Straßenraum und zeitweise Einschränkungen verwirklichen. Hinzu kommt, dass wir bei der Umsetzung auch auf die Kapazitäten und Zeitpläne der beauftragten Firmen angewiesen sind.“

Andererseits steht für Bürgermeister Rupp steht auch die langfristige Perspektive im Mittelpunkt: „Die Baustellen zeigen nämlich auch: In Gondelsheim tut sich etwas. Wir bauen die digitale Infrastruktur aus und machen unseren öffentlichen Nahverkehr Schritt für Schritt barrierefreier. Fortschritt und Weiterentwicklung funktionieren nicht ohne vorübergehende Einschränkungen. Stillstand wäre Rückschritt – und deshalb bin ich froh, dass wir bei wichtigen Infrastrukturmaßnahmen vorankommen.“

Die Gemeinde bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer sowie die betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner weiterhin um Verständnis und Geduld. Denn was während der Bauphase mitunter lästig ist, dient langfristig dazu, die Infrastruktur in Gondelsheim zu verbessern und die Gemeinde zukunftsfähig weiterzuentwickeln.

21/09/2026
Gondelsheim verbessert Entwässerung an Jöhlinger Straße und RiedgrabenWeitere Maßnahme im Gesamtkonzept zum Schutz vor S...
18/09/2026

Gondelsheim verbessert Entwässerung an Jöhlinger Straße und Riedgraben
Weitere Maßnahme im Gesamtkonzept zum Schutz vor Starkregen

Die Gemeinde Gondelsheim setzt einen weiteren Baustein ihres Maßnahmenpakets zum Schutz vor Starkregen und Hochwasser um. Der Gemeinderat hat den geplanten Verbesserungen der Entwässerung im Bereich der Jöhlinger Straße und des Riedgrabens zugestimmt. Im Mittelpunkt steht dabei die Kreisstraße K 3506, über die bei stärkeren Niederschlägen erhebliche Mengen Oberflächenwasser in Richtung Ortslage abfließen können.

„Diese Maßnahme wird nicht alle Probleme bei extremen Starkregenereignissen lösen können. Aber sie ist ein weiterer wichtiger Baustein, mit dem wir die Situation konkret verbessern“, sagt Bürgermeister Markus Rupp. Gerade beim Hochwasserschutz komme es darauf an, verschiedene Maßnahmen miteinander zu verbinden. Die Gemeinde verfolgt diesen Ansatz bereits mit dem Starkregenrisikomanagement, verbesserten Warnsystemen, Maßnahmen zum Erosionsschutz gemeinsam mit der Landwirtschaft, geplanten Sedimentfängen und der angestoßenen Flurneuordnung.

Im Bereich der Jöhlinger Straße soll das Oberflächenwasser künftig möglichst frühzeitig gefasst und gezielter abgeleitet werden. Vorgesehen sind unter anderem zwei neue Einlaufbauwerke an der K 3506. Von dort soll das Wasser durch neue, belastbare Rohrdurchlässe unter der Kreisstraße hindurch in die vorhandene Bachverdolung geführt werden. Zusätzlich werden an mehreren Stellen Bordsteine abgesenkt. Auch am nördlich des Riedgrabens gelegenen Wirtschaftsweg soll die Wasserführung verbessert werden.

Nach Darstellung des Planers vom Büro Kirn können diese Maßnahmen insbesondere bei kleineren und mittleren Starkregenereignissen zu einer spürbaren Verbesserung führen und gleichzeitig die bereits stark beanspruchte Mischwasserkanalisation entlasten. Bei extremen Ereignissen bleiben dagegen naturgemäß Grenzen bestehen. Genau deshalb setzt Gondelsheim nicht auf eine einzelne Lösung. „Wir haben einen ganzen Strauß von Maßnahmen. Die jetzt beschlossene Verbesserung der Straßenentwässerung ist eine weitere Blume in diesem Strauß“, so Rupp. Die Gemeinde hatte bereits zuvor darauf hingewiesen, dass technischer Hochwasserschutz die Folgen extremer Naturereignisse zwar reduzieren, aber keinen vollständigen Schutz garantieren kann.

Die Kosten für die nun vorgesehenen Arbeiten belaufen sich nach der vorliegenden Berechnung auf rund 109.000 Euro brutto. Da ein wesentlicher Teil die Entwässerung der Kreisstraße K 3506 betrifft, wurde mit dem Landkreis Karlsruhe eine Kostenbeteiligung abgestimmt. Nach der vorliegenden Zusage übernimmt der Landkreis 50 Prozent der anfallenden Kosten im Bereich der K 3506 einschließlich des Einlaufbauwerks. „Für diese Beteiligung und die gute Zusammenarbeit mit dem Landkreis sind wir sehr dankbar“, betont Bürgermeister Rupp.

Im Gemeinderat wurde darüber hinaus angeregt, den geplanten Rost beziehungsweise Einlauf im Bereich des Riedwiesenwegs nochmals hinsichtlich seiner Dimensionierung und Gestaltung zu überprüfen. Ein größerer beziehungsweise gröber gestalteter Einlauf könnte dazu beitragen, dass sich die Anlage bei mitgeführtem Geschwemmsel weniger schnell zusetzt. Gleichzeitig soll geprüft werden, ob für Fußgänger, Radfahrer und beispielsweise Hundebesitzer ein entsprechend geeigneter, enger ausgeführter Übergangsbereich vorgesehen werden kann.

Nach dem derzeitigen Zeitplan sollen die Arbeiten noch in diesem Jahr abgeschlossen werden. Damit setzt Gondelsheim nach den Erfahrungen der vergangenen Starkregenereignisse eine weitere konkrete Maßnahme um. „Entscheidend ist, dass wir an vielen Stellen gleichzeitig ansetzen und Schritt für Schritt Verbesserungen erreichen“, so Rupp.

Gondelsheim schafft mobile Split-Klimageräte für besonders belastete Einrichtungen wie Kitas und Schule anDie Gemeinde G...
17/09/2026

Gondelsheim schafft mobile Split-Klimageräte für besonders belastete Einrichtungen wie Kitas und Schule an

Die Gemeinde Gondelsheim will auf die zunehmende Hitzebelastung in Schulen, Kindertageseinrichtungen und weiteren kommunalen Räumen reagieren. Nach intensiver Beratung hat der Gemeinderat in seiner öffentlichen Sitzung am 15. September 2026 letztlich einstimmig beschlossen, zunächst zehn mobile Split-Klimageräte anzuschaffen. Nach dem Sommer 2027 soll ausgewertet werden, wie sich die Geräte bewährt haben und welcher weitere Bedarf besteht.

Grundlage der Beratung war das von der Verwaltung ausgearbeitete Sofortprogramm „Kühle kommunale Einrichtungen“. Darin wird auf die außergewöhnlich heißen Phasen des Sommers 2026 und die deutlich spürbare Hitzebelastung in kommunalen Gebäuden hingewiesen. Besonders betroffen waren Aufenthalts- und Unterrichtsräume von Kindern. Im Obergeschoss des Altbaus der Schule wurden nach Verwaltungsangaben bis zu 38 bis 39 Grad erreicht. Auch Eltern und Leitungen der Kindertageseinrichtungen hatten bei der Gemeindeverwaltungen auf die immensen Belastungen aufmerksam gemacht.

Für Bürgermeister Markus Rupp steht bei diesem Punkt die kommunale Verantwortung gegenüber Kindern, Eltern und Beschäftigten im Vordergrund. Betreuungs- oder Unterrichtszeiten zu verkürzen und Kinder bei großer Hitze bereits mittags nach Hause zu schicken, könne keine tragfähige Dauerlösung sein. Dies verlagere die Belastung letztlich auf die berufstätigen Familien. Die Gemeinde müsse deshalb dort, wo kurzfristig Handlungsmöglichkeiten bestehen, auch handeln.

Die Verwaltung hatte deshalb ursprünglich die Beschaffung eines Pools von ca. 30 mobilen Split-Klimageräten vorgeschlagen. Ein solches Gerät wurde bereits unter extremen Bedingungen im Sommer getestet und hat sich nach Angaben der Verwaltung bewährt. Die Geräte sind nicht fest in den Gebäuden installiert, sondern transportabel und können bedarfsgerecht in verschiedenen Räumen oder zwischen den Einrichtungen eingesetzt werden.

Vorgesehen ist ausdrücklich keine flächendeckende Klimatisierung: Temperaturlogger sollen besonders belastete Räume identifizieren und eine gezielte Vergabe ermöglichen. Als Orientierungsgröße wurde in der Sitzung deutlich gemacht, dass Räume nicht unter etwa 28 Grad heruntergekühlt werden sollen. Ergänzend bleiben Verschattung, Ventilatoren sowie eine optimierte Morgenlüftung Bestandteil des Hitzeschutzes.

Ein weiterer Grund für eine frühzeitige Beschaffung ist die Preisentwicklung. Die Verwaltung möchte möglichst in der preisgünstigeren Herbst- und Winterperiode 2026/27 einkaufen und damit vermeiden, erst kurz vor dem Sommer oder während einer Hitzewelle unter Zeit-, Verfügbarkeits- und Preisdruck reagieren zu müssen. Bürgermeister Rupp bezifferte die Stromkosten für ein weitgehendes Szenario – sechs Wochen Betrieb an fünf Tagen pro Woche und jeweils acht Stunden täglich – auf etwa 1.500 bis maximal 2.000 Euro. Ein derart durchgehender Einsatz über sechs Wochen sei allerdings kaum zu erwarten.

Im Gemeinderat wurde der Verwaltungsvorschlag intensiv und aus unterschiedlichen Blickwinkeln diskutiert. Dabei ging es sowohl um die Zahl der Geräte und die Kosten als auch um die grundsätzliche Frage, in welchem Umfang Klimageräte in kommunalen Einrichtungen überhaupt eingesetzt werden sollen.

Als Kompromiss verständigte sich das Gremium darauf, zunächst zehn statt der vorgeschlagenen 30 Geräte anzuschaffen. Der Einsatz im Sommer 2027 solle dokumentiert und anschließend ausgewertet werden.

Auf Grundlage dieser Erfahrungen wird dann über mögliche weitere Anschaffungen entschieden.

Aus den betroffenen Einrichtungen wurde dieser erste Schritt sehr positiv aufgenommen. Sowohl die Leitung des evangelischen Kindergartens Am Saalbach als auch die Gesamtleitung des Schneckenhauses begrüßten, dass die Gemeinde auf die Erfahrungen des vergangenen Sommers reagiert und eine konkrete Verbesserung für kommende Hitzeperioden vorbereitet.

Dabei ist klar: Die mobilen Geräte sind ausdrücklich eine Übergangs- und Ergänzungslösung. Auch die Gemeinderatsvorlage hält fest, dass sie nachhaltige Gebäudestrategien nicht ersetzen. Bei künftigen Sanierungen, Umbauten und Neubauten sollen dauerhafte bauliche, energetische und technische Hitzeschutzlösungen – von Sonnenschutz und Verschattung über Dämmung und Lüftung bis hin zu geeigneten Kühlkonzepten – berücksichtigt werden.

Für solche größeren Maßnahmen setzt die Gemeinde auch auf künftige Fördermöglichkeiten von Bund und Land.

Bis jedoch solche langfristigen Lösungen finanziert und umgesetzt werden können, will Gondelsheim jedoch nicht untätig bleiben. Die mobilen Split-Klimageräte sollen eine kurzfristig verfügbare Reserve schaffen, mit der bei extremen Temperaturen gezielt reagiert werden kann. Damit verbindet die Gemeinde eine pragmatische Sofortmaßnahme mit dem Anspruch, den langfristigen Hitzeschutz ihrer Gebäude weiterzuentwickeln.

KI-generiertes Foto

Gemeinderat entscheidet sich mehrheitlich für die erneute Pflanzung einer WinterlindeAus dem Stamm des bisherigen Baumes...
16/09/2026

Gemeinderat entscheidet sich mehrheitlich für die erneute Pflanzung einer Winterlinde
Aus dem Stamm des bisherigen Baumes könnte eine Skulptur entstehen

Der Rathausplatz soll auch künftig von einer Winterlinde geprägt werden. In seiner jüngsten öffentlichen Sitzung hat sich der Gemeinderat mehrheitlich dafür ausgesprochen, die abgängige und von einem Pilz befallene Winterlinde durch einen Baum derselben Art zu ersetzen.

Die Gemeindeverwaltung hatte sich im Vorfeld intensiv mit der Frage beschäftigt, welcher Baum angesichts zunehmender Hitzeperioden und der sich verändernden klimatischen Bedingungen für den Rathausplatz besonders geeignet ist. Dazu hatte Bürgermeister Markus Rupp u.a. die fachlichen Einschätzungen einer renommierten Baumschule aus dem Rhein-Neckar-Kreis eingeholt. Auf dieser Grundlage stellte die Verwaltung dem Gemeinderat vier mögliche Baumarten vor. Insbesondere einen Amberbaum und eine Platane hielt sie mit Blick auf Hitzebeständigkeit und Klimaverträglichkeit für geeignete Alternativen für den Rathausplatz und brachte den Amberbaum als bevorzugte Variante in die Diskussion ein.

Aus der Mitte des Gemeinderats kam jedoch der Wunsch auf, der Winterlinde auf dem Rathausplatz treu zu bleiben. Gemeinderat Christian Feldmann schlug vor, auch als Nachfolgerin des erkrankten Baumes wieder eine heimische Winterlinde zu wählen. Dieser Vorschlag fand schließlich eine Mehrheit: Acht Mitglieder des Gemeinderats stimmten für die Winterlinde, vier für den von der Verwaltung vorgeschlagenen Amberbaum; zwei enthielten sich.

Die bestehende, geschädigte Winterlinde soll in der ersten Oktoberwoche entfernt werden. Für ihre Nachfolgerin wird voraussichtlich ein leicht veränderter Standort auf dem Rathausplatz gewählt, damit der neue Baum langfristig mehr Raum für seine Entwicklung erhält. Im Zuge dieser Lösung könnten auch bis zu zwei bestehende Parkplätze entfallen.

„Das Ziel ist, dass der neue Baum nicht nur für die nächsten Jahre, sondern möglichst für viele Jahrzehnte seinen Platz im Herzen unserer Gemeinde findet. Gleichzeitig ist bei mir aus einer Anmerkung von Gemeinderat Erhard Walz der Gedanke entstanden, dass wir uns von der alten Linde nicht vollständig verabschieden müssen: Aus ihrem Stamm könnte durch Kettensägenkunst eine Skulptur entstehen. So kommt etwas Neues hinzu, während zugleich etwas Altes erhalten bleibt“, so Bürgermeister Markus Rupp. Er hatte in der Sache im Vorfeld der Sitzung bereits Kontakt mit dem Gondelsheimer Forstexperten Alex Pirchmoser aufgenommen, der einen Kontakt vermittelte.

Bevor die neue Winterlinde gepflanzt wird, soll sie gemeinsam ausgesucht werden. Vertreter der Verwaltung und Mitglieder der Gemeinderatsfraktionen werden dazu in Kürze nach Ladenburg fahren, um geeignete Winterlinden bei der Baumschule Huben vor Ort zu besichtigen und ein Exemplar auszuwählen. Die anschließende Pflanzung übernimmt die Firma Markus Mohr Gartenbau aus Gondelsheim.

Eine weitere Idee, um die Erinnerung an die bisherige Linde zu bewahren, brachte Gemeinderat Dr. Roland Fella in die Beratung ein. Sein Vorschlag: Aus dem Holz des alten Baumes könnte eine kleine Baumscheibe mit dem Gondelsheimer Wappen gestaltet und in den erlebbaren Saalbach-Bereich integriert werden. Auf diese Weise könnte ein weiterer Teil der alten Winterlinde dauerhaft erhalten und an einem besonderen Ort in der Gemeinde sichtbar gemacht werden.

Foto: KI-Simulation

🔥Aufhebung der Allgemeinverfügung vom 28.07.2026 zur Sperrung von Grillstellen im Wald im Landkreis Karlsruhe
09/09/2026

🔥Aufhebung der Allgemeinverfügung vom 28.07.2026 zur Sperrung von Grillstellen im Wald im Landkreis Karlsruhe

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Bundesweiter Warntag 2026Bund und Länder testen ihre Warnsysteme für Krisen- und KatastrophenfälleAm Donnerstag, 10. Sep...
04/09/2026

Bundesweiter Warntag 2026
Bund und Länder testen ihre Warnsysteme für Krisen- und Katastrophenfälle

Am Donnerstag, 10. September 2026, findet der sechste bundesweite Warntag statt.

Ab 11.00 Uhr erproben Bund, Länder und Kommunen gemeinsam ihre Warnsysteme.

Auch die Gemeinde Gondelsheim beteiligt sich und testet die örtlichen Sirenen.

Ziel des Warntags ist es, die Warnsysteme auf ihre Funktionsfähigkeit zu überprüfen und die Bevölkerung mit den verschiedenen Warnmöglichkeiten vertraut zu machen.

Im Ernstfall – etwa bei Unwettern, Naturgefahren oder anderen Notlagen – ist eine schnelle und zuverlässige Information der Bevölkerung besonders wichtig.

Warnung um 11.00 Uhr – Entwarnung um 11.45 Uhr

Um 11.00 Uhr wird die Probewarnung über verschiedene Warnkanäle verbreitet. Dazu gehören unter anderem Warn-Apps wie NINA, Rundfunk und weitere Medien sowie Cell Broadcast, über das Warnmeldungen direkt auf geeignete Mobiltelefone und Smartphones übertragen werden.

Auch in Gondelsheim werden die Sirenen getestet. Das Signal zur Warnung der Bevölkerung ist als auf- und abschwellender Heulton zu hören. Gegen 11.45 Uhr erfolgt die Entwarnung. Für die Bevölkerung besteht während des Probealarms kein Anlass zur Sorge.

Der Warntag bietet zugleich die Gelegenheit, sich mit den unterschiedlichen Warnsignalen und Warnwegen auseinanderzusetzen. Wer die Signale kennt und weiß, was im Ernstfall zu tun ist, kann in einer Gefahrensituation schneller und richtig reagieren.

Bürgermeister Markus Rupp erklärt: „Der bundesweite Warntag ist eine gute Gelegenheit, unsere Warnsysteme zu erproben und gleichzeitig das Bewusstsein für den eigenen Schutz zu stärken. Uns ist wichtig, dass die Bürgerinnen und Bürger in Gondelsheim die Warnsignale kennen und im Ernstfall wissen, wie sie reagieren müssen.“

Die Gemeinde empfiehlt, den Warntag auch dazu zu nutzen, die eigenen Warnmöglichkeiten zu überprüfen – beispielsweise, ob eine Warn-App wie NINA oder die Gondelsheim-App installiert und entsprechend eingerichtet ist.

Weitere Informationen zum bundesweiten Warntag und zum richtigen Verhalten in Not- und Katastrophenfällen gibt es beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK).

Ab sofort wiederGelbes Band: Obst ernten, statt verderben lassenGemeinde Gondelsheim setzt erfolgreiche Aktion fort Jahr...
24/08/2026

Ab sofort wieder
Gelbes Band: Obst ernten, statt verderben lassen
Gemeinde Gondelsheim setzt erfolgreiche Aktion fort

Jahr für Jahr tragen die Streuobstwiesen in Gondelsheim reichlich Früchte. Damit vor allem Äpfel und Birnen nicht ungenutzt verderben, setzt die Gemeinde auch in diesem Jahr wieder auf die Aktion „Gelbes Band“. Das Prinzip ist einfach: Kommunale Obstbäume, die mit einem gelben Band gekennzeichnet sind, dürfen kostenlos abgeerntet werden.

Wichtig dabei: Geerntet werden darf ausschließlich an entsprechend gekennzeichneten Bäumen. Das Obst ist nur für den privaten Eigenbedarf bestimmt; eine gewerbliche oder sonstige wirtschaftliche Nutzung ist ausgeschlossen. Die Ernte erfolgt zudem auf eigene Verantwortung und eigene Gefahr. Eine Haftung der Gemeinde ist ausgeschlossen.

Entsprechende Obstbestände befinden sich unter anderem im Gewann „Bruch“, entlang der Jöhlinger Straße sowie hinter dem Hochwasserrückhaltebecken „Lohr“. Hinzu kommen im verlängerten Bruchbereich die Obstbäume, die anlässlich verschiedener Konfirmandenjahrgänge gepflanzt wurden. Auch dort gilt: Geerntet werden darf nur, wenn der jeweilige Baum mit einem gelben Band gekennzeichnet ist.

Die Aktion wird in Gondelsheim bereits seit mehreren Jahren umgesetzt und geht ursprünglich auf einen Antrag der CDU-Fraktion zurück. Inzwischen ist das „Gelbe Band“ fester Bestandteil des örtlichen Engagements gegen Lebensmittelverschwendung.

„Was auf unseren kommunalen Obstbäumen wächst, soll nicht ungenutzt verderben, sondern den Menschen in Gondelsheim zugutekommen“, sagt Bürgermeister Markus Rupp. „Das Gelbe Band verbindet Nachhaltigkeit mit einem ganz praktischen Nutzen. Wer für den eigenen Bedarf Obst ernten möchte, kann dies an den gekennzeichneten Bäumen kostenlos tun.“

Zugleich fügt sich die Aktion in die Gondelsheimer Streuobstwiesenstrategie ein. Denn die Gemeinde möchte nicht nur die Früchte nutzen, sondern auch dafür sorgen, dass die kommunalen Obstbestände langfristig erhalten bleiben. Ein eigener Baumwart kümmert sich deshalb fachgerecht um die Bäume. So soll verhindert werden, dass die Bestände überaltern, degenerieren und schließlich absterben.

„Wir wollen unseren Streuobstbäumen eine Zukunft geben. Und wenn wir sie pflegen und erhalten, ist es nur konsequent, auch ihre Früchte zu nutzen. Deshalb ist das Gelbe Band für uns eine runde Sache“, so Bürgermeister Rupp.

Die Gemeinde lädt alle Bürgerinnen und Bürger ein, das Angebot verantwortungsvoll zu nutzen: auf das gelbe Band achten, ausschließlich gekennzeichnete Bäume abernten und nur so viel Obst mitnehmen, wie für den privaten Gebrauch benötigt wird.

So verbindet das „Gelbe Band“ den Erhalt der heimischen Kulturlandschaft mit Nachhaltigkeit und einem bewussten Umgang mit regional erzeugten Lebensmitteln.

Linde auf dem Rathausplatz Gondelsheim ist nicht mehr zu rettenGemeinde muss zentralen Baum aus Sicherheitsgründen fälle...
13/08/2026

Linde auf dem Rathausplatz Gondelsheim ist nicht mehr zu retten
Gemeinde muss zentralen Baum aus Sicherheitsgründen fällen
Entscheidung über Ersatzbaum wird Thema im Gemeinderat

Mit großem Bedauern muss sich die Gemeinde Gondelsheim von der prägenden Linde auf dem Rathausplatz verabschieden. Nach den jüngsten Untersuchungen und einer fachlichen Begutachtung steht fest, dass der Baum nicht mehr dauerhaft erhalten werden kann.

Aus Gründen der Verkehrssicherheit (Totholz) wird zunächst der unmittelbare Bereich um die Linde abgesperrt. Die endgültige Fällung des Baumes wird kurzfristig notwendig.

Die Gemeinde hatte in den vergangenen Jahren erhebliche Anstrengungen unternommen, um die Linde zu erhalten. Pflegemaßnahmen sollten den geschwächten Baum stabilisieren und seine Verkehrssicherheit gewährleisten. Die langanhaltenden Trocken- und Hitzeperioden, schwierige Standortbedingungen sowie bereits vorhandene Schäden haben die Linde jedoch zunehmend geschwächt.

Hinzu kommt nun ein Pilzbefall. Nach Einschätzung des hinzugezogenen Sachverständigen, welcher den Baum auch schon in der Vergangenheit inspiziert hatte, handelt es sich vermutlich um den Austernseitling, einen Wund- und Schwächeparasiten. Gerade bei älteren und bereits stark geschwächten Bäumen kann dieser Pilz eine ausgeprägte Weißfäule und damit einen raschen Abbau des Holzes verursachen. Die jüngsten Befunde, die auch gemeinsam mit dem Bauhof festgestellt wurden, bestätigen die ernste Situation.

Zwar könnten weitere aufwendige Eingriffe die Verkehrssicherheit nochmals vorübergehend herstellen. Nach der fachlichen Einschätzung wäre jedoch mit hoher Wahrscheinlichkeit damit zu rechnen, dass der Pilz weiteres gesundes Holz befällt und der verbleibende Baum in kürzester Zeit erneut zum Sicherheitsrisiko wird.

Auch das Erscheinungsbild und die gestalterische Funktion der Linde sind durch die bereits eingetretene Verstümmelung und die notwendigen Pflegemaßnahmen der vergangenen Jahre stark beeinträchtigt.

„Es tut weh, einen solch zentralen und für unseren Rathausplatz prägenden Baum zu verlieren. Wir haben einiges investiert und versucht, die Linde möglichst lange zu erhalten. Aber irgendwann hat die Sicherheit Vorrang. Dürre, Hitze, Vorschädigungen und jetzt der Pilzbefall haben dem Baum letztlich so stark zugesetzt, dass wir handeln müssen“, erklärt Bürgermeister Rupp.

Die Gemeinde wird deshalb zunächst den engeren Bereich um die Linde sichern. Die Fällung soll nach der vorliegenden fachlichen Empfehlung spätestens ab Anfang Oktober 2026 erfolgen.

Gleichzeitig soll der Verlust der Linde Ausgangspunkt für die weitere Entwicklung des Rathausplatzes sein. Klar ist für die Gemeinde, dass an diesem zentralen Standort wieder ein prägender Baum stehen soll. Welche Baumart dafür ausgewählt wird und welcher Baum den besonderen Anforderungen des Standorts am besten gerecht wird, soll in der nächsten Sitzung des Gemeinderates beraten werden. Dabei sollen insbesondere die Klimaresilienz, die langfristige Entwicklung des Baumes und seine gestalterische Wirkung auf dem Rathausplatz eine Rolle spielen.

„An diesen zentralen Ort gehört wieder etwas Markantes“, betont Bürgermeister Rupp. „Wir wollen deshalb gemeinsam mit dem Gemeinderat sehr bewusst entscheiden, welcher Baum hier künftig stehen soll. Es geht nicht darum, einfach irgendeinen kleinen Ersatzbaum zu pflanzen. Unser Ziel muss ein Baum sein, der mit den veränderten klimatischen Bedingungen möglichst gut zurechtkommt und langfristig wieder eine prägende Funktion auf dem Rathausplatz übernehmen kann.“

In diesem Zusammenhang soll auch darüber beraten werden, wie der Rathausplatz insgesamt klimaangepasster gestaltet werden kann. Denkbar sind zusätzliche Begrünung und Wasserelemente sowie mobile Lösungen, die Schatten und Aufenthaltsqualität schaffen. Gerade die jüngste Hitzeperiode hätten eindrücklich gezeigt, wie wichtig solche Überlegungen seien.

Zugleich soll der Rathausplatz seinen Charakter aber als zentraler Fest-, Feier- und Parkplatz der Gemeinde behalten.

Der Abschied von der Linde ist ein schmerzlicher Einschnitt. Zugleich bietet sich die Chance, gemeinsam eine langfristige Lösung für diesen wichtigen und prägenden Standort im Herzen Gondelsheims zu entwickeln.

Adresse

Bruchsaler Straße 32
Gondelsheim
75053

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