17/10/2017
Vergessene Traditionen?
Am 31.10. begehen die Menschen in Mexiko und Teilen Lateinamerikas ihren Tag der Toten
den „Dia de los Muertos“. Da wird den Toten von Familie und Freunden gedacht. Dieser Feiertag wird unter anderem begangen mit Gebäcken denen Särge. Kreuze und Totenschädeln ähneln.
Es ist ein durchaus fröhlicher Tag kein düsterer Totenkult. Diese Jahrhunderte alte Tradition wird immer mehr durch das kommerzialisierte Halloween, aus Nordamerika stammend, verdrängt.
Geht es uns genauso? Verdrängen auch wir alte Traditionen? Gewiss, in Teilen schon. Weil neue Traditionen ebenfalls interessant, den Horizont erweiternd und gut sein können.
Aber vergessen sollten wir nicht!
Deshalb gibt es bei uns einmal im Jahr, in der Zeit vor dem Reformationsfest, unser Reformationsbrot mit saftigen Rosinen und allerlei besten Zutaten.
Ein sogenanntes Gebildbrot in Form einer Bischofsmütze.
Und zusätzlich in diesem Jahr unser „Pan de los Muertos“ (Das Brot der Toten)
Ein lang gereifter ungesüßtem Weizenteig mit Zimt und Bitterkakao. Als Dekor gibt es Zimtzucker. Es stellt einen Totenkopf mit gekreuzten Knochen dar.
Die Idee, bis auf kleine Veränderungen, habe ich von Josep Pascual Aguilera, Coach der spanischen Bäckernationalmannschaft, bei dem ich dieses Brot mitbacken durfte.
Euer Bäckermeister der Morenzbäckerei