01/04/2026
It´s Osterbrot-Time! Großer Auftritt für den kleinen Bruder des Dresdner Christstollens.
Gleicher Teig, gleiche Seele – Rosinen, Zitronat & Orangeat, Hefe, Mehl, Milch, Butter, Zucker … dürfen im Osterbrot nicht fehlen – und doch kommt dieses kulinarische Geschwisterkind etwas frühlingshaft leichter daher als unser Dresdner Christstollen!
Und während unser liebstes Weihnachtsgebäck oft wochenlang zieht und reift und im Puderzucker träumt, will das Osterbrot einfach jetzt sofort auf den Tisch. Welch`(Oster)Glück für uns!
Osterbrot hat eine lange Tradition: Schon im Mittelalter reichten Mönche zum Ende der Fastenzeit, dem Fastenbrechen, ein reichhaltiges Hefebrot. Die meist runde Form symbolisiert die Sonne, der Hefeteig steht für Auferstehung und neues Leben, die Früchte für den Wunsch nach einem fruchtbaren Jahr und somit einer guten Ernte. In manchen Regionen wird das Brot am Ostersonntagmorgen vor dem Frühstück gesegnet – erst dann kann der Osterhase ans Versteckwerk.
Hier in Dresden und Umgebung ist bei den Bäckern und Konditoren gerade Osterbrot-Hochsaison. 😉
Habt ihr euer Osterbrot schon zuhause?
📸: Vielen Dank ans fürs Bild. 🙏