Liebe Krippenfreunde
Die Lebendigkeit und Liebe fürs Detail faszinieren
immer wieder Liebhaber des Krippenbaus. A.Mauz
Seit 1963 werden in Burladingen Hausen Weihnachtskrippen von besonderer Schönheit gefertigt, und liebevoll zu einer einzigartigen Krippenausstellung zusammengestellt. Ganzjährig werden in unseren Werkstätten Krippen und Krippenszenen gefertigt. Sowohl in der neuen Bildergalerie
als auch in der Vielfalt der vielen Krippen mit neuen Krippenfiguren
werden Sie in der Ausstellungdie Liebe zum Detail finden. Wir laden alle Krippenfreunde von Nah und Fern ein, sich diese Krippenausstellung anzusehen. Nach der geführten Krippenausstellung können Sie sich bei Kaffee und Kuchen in unserm Gemeindehaus stärken. Lassen Sie sich diese Gelegenheit mit den Künstlern und Ihrem Schaffen nicht entgehen. Herzlichst Ihr
Albert Mauz
Die Geschichte der Weihnachtskrippe
Vorläufer unserer Weihnachtskrippe sind bildliche Darstellungen, die Themen aus der Kindheitsgeschichte Jesu behandeln. Als Hauptwurzel unserer Krippen ist das geistliche Schauspiel zu nennen. Es entstand aus dem liturgischen Wechselgesang und befasst sich mit den Geschehnissen der Heiligen Nacht bis hin zur Passion. Hier ist vor allem Franz von Assisi zu erwähnen, der im Jahr 1223 in einer Höhle bei Greccio das Weihnachtsfest feierte. Er stellte eine Futterkrippe auf und daneben einen lebendigen Ochsen und Esel. Vor dieser Höhle hielt Franziskus eine Weihnachtspredigt. So schaffte er es, den Menschen das Geheimnis der Weihnachtsbotschaft nahe zu bringen. Franz von Assisi wird auch immer wieder als Vater des Krippenbaus bezeichnet. Ein bedeutsames Jahr für die Entwicklung der Krippe war 1291. Der Kanoniker Pandolfo stiftete eine Kapelle im Seitenschiff von S. Diese Kapelle enthielt einen Altar mit verstellbaren Alabasterfiguren des Florentiner Bildhauers Arnolfo di Cambio. Die Figuren stellen die Anbetung der Könige dar. Dies ist die älteste erhaltene Krippe der Welt. Die älteste dokumentarische Bezeugung einer krippenartigen Darstellung findet sich in einem Vertrag von 1384. Ein Künstler soll eine Weihnachtskrippe, bestehend aus hölzernen, gefassten Figuren, fertigen.
1480 entstehen Königsaltäre mit freistehenden, vollplastischen und verstellbaren Figuren. Diese dürften als Vorformen der Krippe gelten. Nach Rudolf Berliner kann von Krippe im eigentlichen Sinn erst von der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts gesprochen werden. Das Wesentliche für die Krippe ist für ihn, dass diese räumlich-figürlichen Kleindarstellungen nicht dauernd, sondern zeitlich begrenzt aufgestellt werden und dass die Bestandteile nicht ortsgebunden sind, sondern erlauben, sie zu wechselnden Szenen beliebig zu komponieren. Die größten Förderer der Krippenkunst waren die Jesuiten. 1560 erscheint in Coimbra (Portugal) die erste Krippe des Ordens. 1562 stellten sie zum ersten Mal nördlich der Alpen ihre Weihnachtskrippe aus. So legten sie den Grundstein für plastische Kirchenkrippen in Deutschland. Diese Art der Krippen breitete sich in den folgenden Jahrzehnten weiter aus. Krippen waren bis zu diese Zeit ausschließlich Angelegenheit der Kirche, jedoch wurden Krippen auch immer mehr in Privathäusern, zumeist in führenden Familien des Landes, aufgestellt. Auf ihrem Entwicklungsweg über Residenzen der Könige, Fürsten und des Adels fand die Krippe schließlich auch Einzug in die Bauern- und Bürgerhäuser. Ihre Blütezeit erlebt die Krippe im 18. Im Zeitalter der Aufklärung wurden öffentliche Krippendarstellungen verboten und damit aber noch stärker in der Volkskunst verankert. Im Laufe der Zeit, etwa der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts, wandelte sich die Krippenlandschaft. Um das Geburtsereignis in die eigene Mitte zu verlegen, wurden sie immer öfter den örtlichen Gegebenheiten angepasst. Die so genannten Heimatkrippen wurden gebaut. Seit 1963 werden im Burladinger Ortsteil Hausen im Killertal Krippen gebaut mit Materialien aus heimischen Wäldern. Angefangen hat alles, als ein Pfarrer die Kirchengemeinde Hausen Starzeln und Killer übernahm. Schon in den ersten Jahren baute er mit seinen Ministranten eine Wurzelkrippe. Im gleichen Jahr baute er auch mit dem Wagnermeister Franz Xaver Haug die heutige Kirchenkrippe von Hausen. Das gesamte Bild der Ausstellung setzt sich zusammen aus heimatlichen ,alpenländischen, Wurzelkrippen. Kastenkrippen Bilderkrippen Orientalischen Krippen, Papierkrippen einem Krippenberg so wie eine Passion mit 60 Figuren von Angela Tripi gebaut in 3 Jahren vom Krippenbauer Albert Mauz. Auch im Jahr 2013 wurden wieder neue Exemplare, Unikate und zur Jubiläumsausstellung viele viele Neuigkeiten gezeigt. Liebe Krippenbauer Freunde und Gönner. Um solch schöne Krippendarstellungen bauen zu können bedarf es fleißiger Hände so wie deine. Wenn du dich angesprochen fühlst oder du bist der Meinung, ja das möchte ich schon lange tun dann melde dich bei mir. Es wäre schön mit dir etwas Kreatives zu schaffen. Du darfst dich aber auch melden wenn du der Meinung bist die Krippe auf der Bühne und die Figuren in der Schachtel sollten Leihweise bei der nächsten Krippenausstellung gezeigt werden. Wir sind gerne bereit die Krippen von Oma und Opa zu zeigen. Sie würden auch einen gebührenden Platz erhalten. Du siehst also wir brauchen dich und deinen Freund oder deine Freundin. Vielleicht bist du als Künstlerin oder Maler und Bastler schon lange auf der Suche an einer Tätigkeit für die Allgemeinheit, dann sei so gut und melde dich bei mir. Auf dein kommen freuen sich die Krippenbauer.