09/06/2023
Fiction ist etwas für Hausfrauen und Jugendliche – erwachsene Menschen wie du, die im Leben vorankommen wollen, lesen Sachbücher.
So oder so ähnlich lautete die Quintessenz der Aussage meines Sitznachbarns bei der langen Autofahrt aus Helsinki nach Sankt Petersburg. Der Hintergrund: Wir redeten über Ziele🎯 und ich erzählte ihm, ich habe dieses Jahr vor, 50 Bücher📚 zu lesen. Gerade sei ich bei dem 20. (Ja, ich bin etwas hinterher, ich weiß 😅) und das wäre ein Roman.
Fiction-Bücher haben eine besondere Fähigkeit, uns in Welten jenseits unserer eigenen Realität zu entführen. Sie erlauben uns, in die Gedankenwelt der Charaktere einzutauchen und ihre Erfahrungen hautnah mitzuerleben. Dabei erhalten wir nicht nur Einblicke in verschiedene Zeitalter und Kulturen, sondern auch in die menschliche Psyche und Emotionen.
Und das ist der Punkt, an dem man eine Menge lernen kann 🤓
Hier ein persönliches Beispiel:
Ich habe kürzlich Elif Shafaks Roman: The Island of Missing Trees gelesen. Es ist nicht nur ein Roman über Liebe und Trennung. Es ist eine Geschichte über den Bürgerkrieg in Zypern und die Auswirkungen, die er auf mehrere Generationen von Inselbewohnern hatte. Die historischen Ereignisse haben sich in meinem Kopf festgesetzt, ich habe ein Gefühl für die Mentalität der Menschen bekommen.
💡 Und noch ein paar fun facts, die ich aus dem Buch erfahren habe:
🔸 Man kann Feigenbäume über den Winter unter der Erde begraben, damit sie nicht erfrieren.
🔸 Es gibt mehr Bienen- als Vogelarten.
Ich liebe Sachbücher – keine Frage. Aber auch das Lesen von Fiction kann uns auf vielfältige Weise bereichern.
💫💫💫Und hier ist eine persönliche Leseempfehlung aus 2023, um die Geschichte und Mentalität der jeweiligen Länder kennenzulernen:
🇬🇪 - Nino Nino Haratischwili: Das achte Leben (für Brilka)"
🇮🇱 - Sarit Yishai-Levi "Die Schönheitskönigin von Jerusalem"
Welche Fiction-Bücher haben dich besonders geprägt und dir neue Erkenntnisse vermittelt?