05/06/2026
Rund 200 Vertreterinnen und Vertreter aus Gewerbe, Politik und Wirtschaft trafen sich am Donnerstag, 4. Juni zur 172. Generalversammlung des KMU- und Gewerbeverbands Kanton Zürich (KGV) in Wallisellen.
Im Zentrum standen die Herausforderungen für die Zürcher KMU: zunehmende Regulierung, Wohnpolitik und die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen.
KGV-Präsident Werner Scherrer zog Bilanz über politische Erfolge wie die Einführung einer Regulierungskostenabschätzung auf Bundesebene. Auch die neue Strategie des Schweizerischer Gewerbeverband sgv, vorgestellt von sgv-Präsident Urs Furrer setzt ein klares Zeichen: mehr Unternehmertum, weniger Bürokratie. Er stellte auch die jüngsten Erfolge in Bern vor bei der Mission des sgv, Regulierungskosten zu reduzieren.
Neben den statutarischen Geschäften bestätigten die Delegierten des KMU- und Gewerbeverband Kanton Zürich die Verbandsorgane und verabschiedeten mehrere langjährige Vorstandsmitglieder, für die neue Unternehmerinnen und Unternehmer gewählt wurden.
Ein weiteres wichtiges Thema war die Wohnschutzpolitik. Erfahrungen aus Basel-Stadt zeigten eindrücklich, welche Auswirkungen zusätzliche Regulierungen auf Investitionen, Sanierungen und den Wohnungsmarkt haben können.
➡️ Das Zürcher Gewerbe bleibt eine starke Stimme für unternehmerische Freiheit, attraktive Standortbedingungen und praxisnahe Politik.
Bilder: Andreas Springer Fotografie
Zürich