Nach alter Tradition wird im Holzofen vom Oberwalder Bachhüs zweimal jährlich, verbunden mit einem Festbetrieb feinstes Walliser-Sauerteigbrot gebacken.
27/02/2026
Bist du Langlauf-Fan? Dann haben wir eine Geschichte für dich: Das skurrilste Museum weit und breit versteckt sich in einem alten Stall in Oberwald. Toni Hischier hat hier eine der komplettesten Sammlungen von Langlaufskis des Landes. Jetzt entdecken: www.berghilfe.ch/geschichten/langlaufgeschichte-bis-unters-dach
05/02/2026
Herzliche laden wir zum Lichterweg mit anschließendem Punch und warme Wii ein.
Wir freuen uns auf euer Kommen.
28/12/2025
Und dann sind sie da - die frisch gebackenen Roggen und Oberwald Brote und Zöpf. En Guete!
28/12/2025
On fire!
28/12/2025
Der Ofen ist bereit
28/12/2025
Guten Morgen Oberwald!
21/12/2025
Mehr als nur ein Facelifting. Der Hungerberg erstrahlt in neuem Glanz und feiert dieses Wochenende Wiedereröffnung.
18/10/2025
Eingeheizt ist.
18/07/2025
In einer Woche ist es wieder soweit - wir freuen uns, euch an unserem diesjährigen Bachhüsfäscht begrüssen zu dürfen. Ab 12.00 Uhr am Samstag, 26. Juli 2025 sind wir für euch da.
28/12/2024
Einmal mehr durften wir bei herrlichem Winterwetter zahlreiche Gäste zur Altjahrsbachätä begrüssen. Vielen Dank an euch alle, die beim Bachhüs vorbeigeschaut haben.
Wir wünschen allen einen guten Rutsch.
Und freuen uns, euch alle wieder beim Bachhüsfäscht am Samstag, 26. Juli 2025 zu sehen.
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Brot war und ist ein wichtiges Lebensmittel. In früheren Jahren wurde es mehrheitlich gemeinsam in einem Backhaus gebacken. So auch im «Bachhüs» in Oberwald. Das «Bachhüs» war aber nicht nur ein wichtiger Ort für die Brotherstellung, sondern auch ein sozialer Mittelpunkt im Dorfleben. Es war ein Ort, an dem man sich traf, sich Zeit für einander nahm um zu reden, zu diskutieren und Probleme zu erötern. Einfach einer dieser Orte der Begegnung wie auch z. B. das «Büchhüs», «Wäschhüs», die Metzgätä, das Gmewäärch oder der «Hewwzug». Manch eine Frau oder ein Mann konnten hier das Herz ausschütten. Man war für einander da, hatte und nahm sich Zeit zuzuhören – etwas, das in unserer hektischen Zeit heute leider oft fehlt.
In Betrieb bis 1971
Die Familien in Oberwald buken ihr eigenes Brot regelmässig im Dorfbachhüs in Unterwassern. Das stetig wachsende Bedürfnis nach selbst gebackenem Brot führte dazu, dass 1942 eingangs Dorf ein zusätzliches Bachhüs gebaut wurde. Kurz darauf brannte durch einen Schaden im Ofen der obere Teil des Bachhüs in Unterwassern ab. 1952 wurde der abgebrannte Teil wieder aufgebaut. Aus Kostengründen wurde das Gebäude damals aber nur mit Wellblech gedeckt und nicht wie früher mit Schindeln. Das Bachhüs konnte so aber nun wieder benutzt werden. Vier Familien buken darin noch bis 1971 alle sechs Wochen ihrDa eigenes Brot. Danach wurde das Bachhüs sich selbst überlassen.
Erwachen aus dem Dornröschenschlaf
30 Jahre später erweckte Bernhard Christian das Bachhüs in Unterwassern wieder aus seinem Dornröschenschlaf. Zweimal im Dezember wurde nun wieder im Bachhüs gebacken. Zuvor hatte sich Bernhard – mit der Hilfe von den Ehemaligen, die das Backen noch berrschten – das Wissen und die Technik des Ofenheizens angeeignet und die einzelnen Schritte und die Merkmale der „Ofensprache“ in einer Dokumentation festgehalten. Die ersten selbstgebackenen Walliserbrote aus dem Bachhüs gingen in der Folge jeweils als kulinarische Erinnerung am Ende eines Langlaufwochenendes an die Vaterländer (Abonnenten der früheren Luzerner Zeitung „Vaterland“).
Ursprünglicher Charakter
All die Jahre, in denen das Bachhüs nicht genutzt wurde, wurde es auch nicht mehr gewartet. Entsprechend schlecht war sein Zustand. Das Wellblechdach war undicht, die untersten Holzringe verfault und die Teigmulde war im Verlauf der Jahre dem Wurm verfallen. Als erstes wurde die Teigstube wieder auf Vordermann gebracht und das Dach provisorisch abgedichtet. Die verfaulten Holzringe wurden durch eine Mauer ersetzt. Nebst vielen kleinen Ausbesserungen konnte 2008 dank der tatkräftigen Unterstützung (finanzieller Art und in Fronarbeit) das Wellblechdach ersetzt werden – und zwar wieder durch ein ursprüngliches Lärchen-Schindeldach. So erstrahlt das Bachhüs seit einigen Jahren nun wieder (beinahe) in seinem Originalzustand und begrüsst seine Gäste mit seinem ursprünglichen Charakter.