Die Bäckerei in Grindelwald Hier eröffneten sie eine Gross- und Kleinbäckerei mit angeschlossener Kolonialwarenhandlung. Auch das Personal wohnte hier.
Was haben wir zu bieten:
- Alles was man zum Frühstück braucht
(Brot, Konfi, Fleisch, Käse, Milchprodukte)
- Snacks für den kleinen Hunger zwischendurch
- Torten und Patisserie für zum Zvieri
- Diverse Spezialitäten & Geschenkartikel
- Wanderproviant
- Kaffe & diverse Getränke
Unsere Geschichte:
1903 erwarben Karl und Marie Binoth das stattliche "Zurflüh - Haus" hinter der Kirche, i
n welchem vorher ein Tuchwarenladen & Mercerie untergebracht war. Karl Binoth stammte aus dem Wiesental, an der Grenze zu Basel, seine Frau Marie aus Iseltwald. Die Gründe weshalb es die beiden nach Grindelwald verschlug, entziehen sich unserer Kenntnis. Die Zeiten waren nicht gerade gut, die Menschen hatten wenig Geld. Manch einer bot hauseigene Waren wie Früchte, eine Wurst, Milch oder Gemüse an, um ein Brot zu erhalten. Drei Töchter entsprossen der Ehe, wovon die jüngste Tochter Marie mit ihrem Mann Max Wüthrich das Geschäft übernahm. Der junge Mann kam aus einer Bäcker-Familie in Aarau und hatte zuletzt als Chef-Patissier im Kursaal Interlaken gearbeitet. Hinter dem Haus prangte eine grosse, schwarze Tafel mit der Aufschrift Touristenproviant. Die Gäste in Grindelwald wussten so sofort, dass hier alles Notwendige zu bekommen war. In den oberen zwei Etagen betrieb man neben der Bäckerei auch eine Pension. Um das geräumige Haus zu heizen und die Backöfen einzufeuern, benötigte die Familie sehr viel Holz. Die Bäcker erkannte man damals am kräftigen Händedruck, da alle Teige und Massen von Hand geknetet wurden. Die nach und nach aufkommenden Ölfeuerungen und Maschinen erleichterten die Arbeit massgeblich. Tante Idali, eine Schwester von Marie, gehörte als unentbehrliche Kraft dazu. Sie hütete die vier Kinder und half, wo Not am Mann war. Während des 2. Welkrieges musste Marie die Bäckerei alleine führen, nachdem ihr Mann eingezogen wurde. Wie war sie froh um ihre Schwester Idali, welche ihr mit Rat und Tat zur Seite stand. Im Juni 1970 wies ein Inserat im Anzeiger auf die Geschäftsübergabe hin. Kurt Wüthrich führte in dritter Generation den Betrieb weiter. Zwei Jahre später trat auch seine Frau Elfi in das Geschäft ein. Etwas vom Ersten, was mein Mann änderte, waren die sanitären Anlagen im oberen Stock, berichtet Elfi Wüthrich. Bisher stand ein einziges Lavabo in der Laube zur Verfügung, das im Winter beinahe unter einem Eisklumpen verschwand. Neu gab es eine Dusche. Die Zimmer wurden nicht mehr an Touristen vermietet, sondern beherbergten ausschliesslich Angestellte. 1973 wurden der untere Stock und das Ladenlokal erneuert. Grosse Schaufenster erhellten die Räume und gaben den Blick auf die angebotenen Köstlichkeiten frei. Zehn Jahre später wurde das ganze Gebäude bis auf den untersten Stock abgerissen und neu aufgebaut. Wie anno dazumal entstanden Zimmer für Feriengäste, nur Komfortabler. Im Mai/Juni 2010 wurde der komplette Verkaufsladen umgebaut und an die heutigen Anforderungen angepasst. So wurden die meisten Handelsartikel aus dem Sortiment gestrichen und der Fokus auf Regionale und Eigenprodukte gelegt. Zudem entstand eine kleine aber feine Kaffeeecke zum verweilen.
22/12/2024
Liebe Freunde des Gletscherbeck
Gestern hatte unser Verkaufsladen zum letzten Mal geöffnet.
Infolge der stetigen Personalprobleme habe ich mich dazu entschlossen, den Laden bis auf Weiteres nicht wieder zu öffnen. Es war nicht einfach, diese Entscheidung zu treffen. Mehr als 2 Jahre habe ich mich nun damit beschäftigt, wie ich weiter machen will, kann oder soll...
Ich möchte mich hier bei all unseren Kunden, Gästen und Freunden bedanken , die uns, teils über Jahrzehnte, die Treue hielten.
Aber die Zeiten ändern sich, und so müssen auch wir uns ständig verändern und anpassen.
Nun ist es so, dass wir in unserer Backstube noch für unsere Hotel und Restaurant Kundschaft Backen. Auch in der Landi erhaltet ihr weiter unsere Backwaren und Sandwiches.
Aber vorerst ist jetzt Kopflüften und Energie tanken angesagt, war dieser Schritt nicht einfach, dennoch für mich die richtige Entscheidung.
Ich wünsche allen Frohe Weihnachten, besinnliche Festtage und einen guten Rutsch🌲⭐🌲
Martin Wüthrich
30/09/2024
8ung, heute bleibt unser Laden geschlossen.
Ab morgen sind wir wieder für euch da...
07/05/2024
Werte Freunde des Gletscherbeck,
wir sind noch auf der Suche nach einer Verkaufsfachkraft 40% für unsere Bäckerei.
Bei interesse und für mehr Informationen bitte DM....
Darf auch gerne geteilt werden.... Merci
05/05/2024
At the foodtruck by the pinte in grindelwald you can get very delicious Burgers and more..... Check out👌🏻
05/03/2024
We wish you all a Happy Day 😎
05/02/2024
Achtung..... Wir haben neue Öffnungszeiten 👍
Am Sonntag haben wir wieder bis am Mittag für euch geöffnet... 😎
Unter der Woche bis um 16.00 Uhr 🥳
06/01/2024
Heute gibt es wieder Königskuchen... Es het solangs het 😍🙌🏻
31/12/2023
Wir wünschen allen einen guten Rutsch ins neue Jahr 🥳💥💯
06/11/2023
Ab heute ist wieder geöffnet 😃
16/10/2023
Wir machen Betriebsferien bis zum 5. November...
Wir freuen uns drauf, euch danach wieder voll Motiviert mit leckeren Sachen zu verwöhnen....
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1903 erwarben Karl und Marie Binoth das stattliche "Zurflüh - Haus" hinter der Kirche, in welchem vorher ein Tuchwarenladen & Mercerie untergebracht war. Hier eröffneten sie eine Gross- und Kleinbäckerei mit angeschlossener Kolonialwarenhandlung. Karl Binoth stammte aus dem Wiesental, an der Grenze zu Basel, seine Frau Marie aus Iseltwald. Die Gründe weshalb es die beiden nach Grindelwald verschlug, entziehen sich unserer Kenntnis. Die Zeiten waren nicht gerade gut, die Menschen hatten wenig Geld. Manch einer bot hauseigene Waren wie Früchte, eine Wurst, Milch oder Gemüse an, um ein Brot zu erhalten.
Drei Töchter entsprossen der Ehe, wovon die jüngste Tochter Marie mit ihrem Mann Max Wüthrich das Geschäft übernahm. Der junge Mann kam aus einer Bäcker-Familie in Aarau und hatte zuletzt als Chef-Patissier im Kursaal Interlaken gearbeitet. Hinter dem Haus prangte eine grosse, schwarze Tafel mit der Aufschrift Touristenproviant. Die Gäste in Grindelwald wussten so sofort, dass hier alles Notwendige zu bekommen war. In den oberen zwei Etagen betrieb man neben der Bäckerei auch eine Pension. Auch das Personal wohnte hier. Um das geräumige Haus zu heizen und die Backöfen einzufeuern, benötigte die Familie sehr viel Holz. Die Bäcker erkannte man damals am kräftigen Händedruck, da alle Teige und Massen von Hand geknetet wurden. Die nach und nach aufkommenden Ölfeuerungen und Maschinen erleichterten die Arbeit massgeblich.
Tante Idali, eine Schwester von Marie, gehörte als unentbehrliche Kraft dazu. Sie hütete die vier Kinder und half, wo Not am Mann war. Während des 2. Welkrieges musste Marie die Bäckerei alleine führen, nachdem ihr Mann eingezogen wurde. Wie war sie froh um ihre Schwester Idali, welche ihr mit Rat und Tat zur Seite stand.
Im Juni 1970 wies ein Inserat im Anzeiger auf die Geschäftsübergabe hin. Kurt Wüthrich führte in dritter Generation den Betrieb weiter. Zwei Jahre später trat auch seine Frau Elfi in das Geschäft ein. Etwas vom Ersten, was mein Mann änderte, waren die sanitären Anlagen im oberen Stock, berichtet Elfi Wüthrich. Bisher stand ein einziges Lavabo in der Laube zur Verfügung, das im Winter beinahe unter einem Eisklumpen verschwand. Neu gab es eine Dusche. Die Zimmer wurden nicht mehr an Touristen vermietet, sondern beherbergten ausschliesslich Angestellte. 1973 wurden der untere Stock und das Ladenlokal erneuert. Grosse Schaufenster erhellten die Räume und gaben den Blick auf die angebotenen Köstlichkeiten frei. Zehn Jahre später wurde das ganze Gebäude bis auf den untersten Stock abgerissen und neu aufgebaut. Wie anno dazumal entstanden Zimmer für Feriengäste, nur Komfortabler.
Im Mai/Juni 2010 wurde der komplette Verkaufsladen umgebaut und an die heutigen Anforderungen angepasst. So wurden die meisten Handelsartikel aus dem Sortiment gestrichen und der Fokus auf Regionale und Eigenprodukte gelegt. Zudem entstand eine kleine aber feine Kaffeeecke zum verweilen.