02/01/2025
Schon die Römer zelebrierten ein einwöchiges Fest zu Ehren des römischen Gottes Saturnus für die Aussaat, welches am 6. Januar begann. Dabei war es Brauch, beim großen Festschmaus um eine zeitlich befristete Königswürde zu würfeln. Angeblich stand die Möglichkeit, König zu werden, auch dem armen Volk offen und selbst der Kaiser unterwarf sich dem erkorenen König für die Tage seiner Regentschaft. In verschiedenen Ländern Europas war es zudem Brauch, an diesem Tag ein Brot zu backen, in dem eine Bohne, eine Erbse, Mandel oder Münze versteckt war, die dem Finder Glück brachte oder ihn für einen Tag zum sogenannten Bohnenkönig machte.
Später brachte die katholische Kirche diesen alten Brauch mit der Geschichte der drei Weisen aus dem Morgenland zusammen. Es entstand der heutige Brauch, bei dem man die Ankunft der drei Könige feiert, indem man ein Brot teilt, in welchem eine kleine Königsfigur versteckt ist.