Der Berufsverband Kinderkrankenpflege Österreich sieht seine Aufgabe in der
Vertretung und Wahrung der Interessen für die Berufsgruppe - Diplomierte Kinderkrankenschwester und -pfleger sowie für Personen des Gehobenen Dienstes für Gesundheits- und Krankenpflege, die gemäß den gesetzlichen Regelungen berechtigterweise in der Kinder- und Jugendlichenpflege tätig sind
Verbesserung und Stabilisierung
der Pflege von Kindern und Jugendlichen in extra- und intramuralen Einrichtungen
Förderung der Pflegewissenschaften in der Kinder- und Jugendlichenpflege
Förderung von Ausbildung bzw. Fort- und Weiterbildungen von Berufsangehörigen
Mitgliedschaft bei pflegerelevanten nationalen und internationalen Vereinigungen
Information der Berufsgruppe mittels verschiedener Medien und Veranstaltungen
Bewusstseinsbildung der Bedeutung der Berufsgruppe für die Förderung der Gesundheit von Kindern und Jugendlichen und deren Bezugspersonen
Wahrung der Rechte insbesondere von kranken Kindern und Jugendlichen
Unterstützung der Bezugspersonen erkrankter oder behinderter Kinder und Jugendlicher
Ein wesentlicher Schwerpunkt seit Bestehen des Vereines war und ist das Thema der Sicherstellung einer adäquaten Ausbildung für Pflegepersonen in der Kinder- und Jugendlichenpflege. Hier vertritt der Berufsverband Kinderkrankenpflege die Auffassung, dass die Ausbildung in jedem Fall dazu geeignet sein muss, die pflegerische Versorgung für Kinder und Jugendliche zu sichern, zu verbessern und auszubauen. Die EACH-Charta (auch als »Charta für Kinder im Krankenhaus« bekannt) beschreibt die Rechte aller Kinder vor, während und nach einem Krankenhausaufenthalt. Die tatsächliche Umsetzung der EACH-Charta würde die Situation von kranken und behinderten Kindern und Jugendlichen sowie deren Familien wesentlich verbessern. Der Berufsverband Kinderkrankenpflege hat sich seit seiner Gründung um die Einführung und später um den Ausbau einer mobilen Kinderkrankenpflege bemüht. Diese leistet zwischenzeitlich einen wesentlichen Beitrag zur Versorgung kranker / behinderter Kinder und Jugendlicher, sowie zur Unterstützung des Familiensystems. Die wichtigsten Wünsche für die Zukunft:
Eine gesicherte Finanzierung der mobilen Kinderkrankenpflege für alle Familien, die diese benötigen
Kinder sollen, wenn irgend möglich, nur auf Kinderstationen aufgenommen werden
Ein strukturiertes System der Gesundheitsvorsorge für Kinder- und Jugendliche, sowie Beratung für die Familie durch multiprofessionelle Teams
Johanna Horn
(Präsidentin des Berufsverbandes Kinderkrankenpflege Österreich)